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Region Amberg
Mittwoch, 25. April 2018 20° 3

Tradition

Ministranten waren beim „Osterbetteln“

32 Mädchen und Buben, die das ganze Jahr über in der Pfarrei Schmidmühlen ihren Dienst verrichten, bekamen kleine Spenden.

Beim Osterbetteln heimsten die Ministranten „milde Gaben“ ein. Foto: abu

Schmidmühlen.Alljährlich in der Karwoche ziehen die Ministranten und Ministrantinnen der Pfarrei von Haus zu Haus und bitten um eine kleine Spende. Dieses Jahr hatten sie durchwachsenes Wetter mit Sonne und Regen: „Das ist Osterbettelwetter“, wussten die Größeren.

Jeder Mini hatte sich einen Stock angefertigt, der mit bunten Bändern verziert wurde. Zu Fuß machten sich die 32 Mädchen und Buben auf den Weg. Eine Gruppe ging nach Hammerberg, Blaugrund, Winbuch und Galching, die andere Gruppe nahm sich Ober- und Unteradlhof, Eglsee, Höchensee und Pilsheim vor. Bei jedem Haus wurden ein Vers und der traditionelle Osterbettel-Spruch vorgetragen. Nach sechs bis sieben Stunden waren die meisten ganz schön kaputt, denn alle hatten etwa zehn Kilometer zu bewältigen. Jeder Mini hatte aber seinen Rucksack mit einer Brotzeit dabei. Am zweiten Tag war der Markt an der Reihe, hier teilte man sich in mehrere Gruppen auf. Traditionell ist Beginn bei Pfarrer Werner Sulzer, bei dem alle Ministranten ihren Vers vortragen.

Die gesammelten Eier und Spenden werden am Ende an alle „Lausbuben und -mädchen des Herrn“ aufgeteilt. Die Minis verrichten ihren Dienst am Altar das ganze Jahr über unentgeltlich und zuverlässig und freuten sich über die Spenden der Bevölkerung. (abu)

Mehr aus dem Markt Schmidmühlen finden Sie hier!

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