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Polizei

Mit mehr als 200 km/h durch die Stadt

In Amberg haben sich zwei Männer mit PS-starken Autos ein gefährliches Rennen geliefert. Führerscheine und Autos sind weg.

Mit mehreren Streifenfahrzeugen verfolgte die Polizei die beiden Autofahrer, die mit mehr als 200 km/h durch die Stadt rasten. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa
Mit mehreren Streifenfahrzeugen verfolgte die Polizei die beiden Autofahrer, die mit mehr als 200 km/h durch die Stadt rasten. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa

Amberg.In der Nacht von Sonntag, 25. März, auf Montag, 26. März, lieferten sich die Fahrer von zwei PS-starken Autos – es handelt sich um einen Audi A5 und ein Ford Mustang Coupé – ein Rennen, das nach Polizeiangaben nicht ohne strafrechtliche Folgen bleiben wird. Gegen 21.30 Uhr bemerkten Beamte der Polizeiinspektion im Stadtgebiet die Fahrzeuge, die mit deutlich überhöhten Geschwindigkeiten unterwegs waren. Der Fahrer des vorausfahrenden Audi A5 befuhr die Sechserstraße, bog in die Kastler Straße ab und fuhr weiter über die Fuggerstraße in die Gerberstraße stadtauswärts. Der Fahrer des Ford Mustang folgte mit sehr kurzem Abstand. Während der Abbiegevorgänge brachen beide Autos teilweise aus und konnten durch ihre Fahrer nur knapp unter Kontrolle gehalten werden.

Das Rasen steigerte sich noch weiter, so die Polizei. Mit den Autos – der Audi A5 ist mit einem 190 PS-Motor, der Ford Mustang mit einem 314 PS-Motor ausgestattet – erhöhten die Fahrer ihre Geschwindigkeiten auf mehr als 200 km/h und bremsten selbst bei Einmündungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht ab. Die gefährliche Raserei nahm schließlich unter Einsatz mehrerer Streifenfahrzeuge in Lengenloh ihr Ende, ohne dass jemand zu Schaden kam bzw. ein Sachschaden entstand.

Die zwei Raser, ein 21-jähriger Amberger und 26-jähriger US-amerikanischer Soldat, müssen sich für ihr „grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Verhalten“ strafrechtlich verantworten. Sie erhalten unter anderem eine Strafanzeige wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Darüber hinaus wurde bei beiden Fahrern der Führerschein sichergestellt, ihre hochwertigen Autos wurden ebenso beschlagnahmt. Im Ford Mustang wurden zudem ein Teleskopschlagstock und ein Kampfmesser gefunden. Der US-Soldat erhält dafür zusätzlich eine Strafanzeige wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz.

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