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Museum hat wieder geöffnet

Die achtwöchige Zwangspause des Bergbau- und Industriemuseums ist vorbei. Auf die Besucher wartet eine neue Sonderausstellung.

Mitarbeiterin Erika Hassler und Museumsleiter Dr. Martin Schreiner (v.li.) stehen bereit und warten nach dem Re-Start auf die ersten Besucher des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern.  Foto: Schreiner
Mitarbeiterin Erika Hassler und Museumsleiter Dr. Martin Schreiner (v.li.) stehen bereit und warten nach dem Re-Start auf die ersten Besucher des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern. Foto: Schreiner

Amberg-Sulzbach.Das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern (BIMO) in Theuern ist ab sofort wieder geöffnet. „Ich freue mich sehr, dass nun die coronabedingte Durststrecke vorbei ist und nach fast acht Wochen wieder Leben ins Kultur-Schloss einkehrt“, sagt Museumsleiter Dr. Martin Schreiner vor dem Re-Start.

Für diesen Schritt musste vom Museumsleiter in enger Absprache mit Landrat Richard Reisinger und dem Gesundheitsamt in den vergangenen Wochen ein umfassendes Hygiene- und Schutzkonzept ausgearbeitet werden. Dieses sieht vor, dass Besucher im Museum eine selbst mitgebrachte Schutzmaske tragen und ihre Hände desinfizieren sowie der Sicherheitsabstand von zwei Metern zum Personal und anderen Museumsbesuchern eingehalten wird. „Die Gesundheit unserer Besucher steht an oberster Stelle. Mit dem hausinternen Schutz- und Hygienekonzept können wir dies gewährleisten“, betont Dr. Schreiner.

Museumsschätze vorgestellt

Somit ist ab sofort das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern wieder geöffnet. Im Hauptgebäude selbst warten die Ausstellungen zu den Themen Glas und Porzellan sowie die Mineralienabteilung auf die Besucher.

Weiterhin startet mit der Wiedereröffnung des BIMO die kostenlose Minipräsentationsreihe „Faszination Bergbau- und Industriegeschichte – zwölf Museumsschätze erzählen“ in der Eingangshalle des Schlosshauptgebäudes. Im Rahmen der Ausstellungsserie werden im Laufe des Jahres zwölf Gegenstände (jeden Monat einer) aus dem musealen Objektbestand vorgestellt, die spannende und oft kuriose Geschichten zu erzählen haben. Dieses Angebot richtet sich laut Dr. Schreiner vor allem an Museumfans und Kulturinteressierte mit wenig Zeit, die nur auf einen kurzen Sprung vorbeischauen wollen.

DAs BIMO

  • Öffnungszeiten:

    Das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern in Theuern hat ab sofort dienstags bis samstags von 9 bis 17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

  • Tickets:

    Karten für die Außenstellen des Museums können im Kultur-Schloss gekauft werden.

Auch über Facebook kann das Projekt verfolgt werden. Dort findet eine Ankündigung der einzelnen Objekte im Vorfeld statt, so dass sich jeder die Gegenstände, die einen besonders interessieren, gezielt raussuchen kann. Aktuell zu sehen sind „Henkelmänner“, emaillierte Blechgefäße, in denen früher die Bergleute und Industriearbeiter ihre Mahlzeiten transportierten und aufbewahrten.

Thema „Sand“ im Mittelpunkt

Während der Corona-Zwangspause hat Dr. Martin Schreiner zudem die Zeit genutzt die Sonderausstellung „Wunderwelt Sand“ vorzubereiten. Diese ist ab sofort zugänglich, wenngleich die offizielle Eröffnung coronabedingt erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden kann.

Die Ausstellung nähert sich dem Thema „Sand“ aus zwei verschiedenen Blickrichtungen: Einerseits wird die essenzielle Bedeutung des durchaus endlichen Rohstoffes Sand für unsere moderne Lebenswelt anhand unterschiedlicher Industriebereiche behandelt, andererseits aber auch die fundamentale Rolle und Wichtigkeit des Sandes als Lebensraum für Pflanzen und Tiere vorgestellt.

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