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Jubiläum

Nach dem Evangelium leben

Die Salesianischen Mitarbeiter Don Boscos in Ensdorf leisten Großes – und das seit 25 Jahren.
von Hans Babl

Gruppenbild der Salesianischen Mitarbeiter Don Boscos Ortszentrum Ensdorf mit Klosterdirektor Pater Ulrich Schrapp (3. v. re.) Foto: Edgar Zeitlhöfler
Gruppenbild der Salesianischen Mitarbeiter Don Boscos Ortszentrum Ensdorf mit Klosterdirektor Pater Ulrich Schrapp (3. v. re.) Foto: Edgar Zeitlhöfler

Ensdorf.Sechs gläubige katholische Christen entschieden sich am 15. Oktober 1994 in Ensdorf, das Versprechen als Salesianische Mitarbeiter Don Boscos (SMDB) in der Hauskapelle des Klosters abzulegen. Zum größten Teil war es auf die Initiative des damaligen Provinzials Pater August Brecheisen und des Ortspfarrers Pater Sebastian Raß zurückzuführen, dass Maria Reif, Annemarie Fella, das Ehepaar Göttgens sowie das Ehepaar Brecheisen, ihr Versprechen abgelegt haben.

Dieses Ereignis wurde mit den jetzt 13 Ensdorfer SMDBlern sowie mit den Salesianern des Klosters und geladenen Gästen gebührend gefeiert. Den Festgottesdienst hielt der Direktor des Klosters, Pater Ulrich Schrapp, in Konzelebration mit seinen Mitbrüdern.

Seine Predigt stellte er unter das Motto: „Für wen gehst du?“ Ganz im Sinne Don Boscos gingen die SMDB für Gott und somit natürlich für die Menschen, besonders für die benachteiligten Jugendlichen, damit deren Leben gelinge. Sie leben ihren apostolischen Glauben und versuchen, ihr Leben nach dem Evangelium zu gestalten. Er zitierte dazu Dag Hammerkjöld: „Du wagst dein Ja und erlebst einen Sinn. Du wiederholst dein Ja und alles bekommt Sinn. Wenn alles Sinn hat, wie kannst du anders leben als ein Ja.“ Die versammelte Gemeinde gedachte besonders der verstorbenen Mitarbeiter Maria Reif, Maria Brecheisen und Margarete Staufer. Die musikalische Gestaltung an der Orgel übernahm Alfons Fröhlich.

Anschließend versammelten sich alle im Speisesaal des Salesianerklosters zum Abendessen. Berthold Göttgens, der Ortskoordinator des SMDB-Ortszentrums Ensdorf und Mann der ersten Stunde, ließ die vergangenen 25 Jahre Revue passieren. Er berichtete über herausragende Ereignisse wie weitere sieben Versprechensfeiern, über die von Margit Reif organisierten Busfahrten und die seit eineinhalb Jahren monatlich durchgeführten Friedensgebete, die ebenfalls Margit Reif angestoßen habe.

Besonders hervorgehoben hat er die jüngeren Mitarbeiter Inge Roidl und Petra Schimmelpfennig, die einige Kinderfreizeiten durchgeführt haben und regelmäßig den „Offenen Treff“ für Kinder und Jugendliche organisieren und leiten. Auch die Älteren wie Josef und Rosa Niebler leisten Außergewöhnliches, so Göttgens: Seit langen Jahren betreuen sie regelmäßig die Seniorenheimbewohner bei den Gottesdiensten und halten zudem Vorlesestunden für die Bewohner. Zum Ausklang blieben Teilnehmer und Gäste noch zu anregenden und humorvollen Gesprächen – ganz im Sinne Don Boscos: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.“ (abl)

Salesianische Mitarbeiter

  • Angebote:

    In jedem Ortszentrum der SMDB finden Veranstaltungen statt. Allein in Ensdorf waren es 300 in den vergangenen 25 Jahren.

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