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Initiative

Nach dem Fest ist vor dem Fest

Sehr zufrieden sind die Teilnehmer mit dem Verlauf des Schmidmühlener Marktfests im August. Erste Ideen für 2020 gibt es schon.
Von Josef Popp

Ein Markenzeichen des Marktfestes sind neben vielen Attraktionen auch das Tanzangebot der Mädels vom Faschingskomitee. Sie dürfen auf keinen Fall fehlen und bereichern immer wieder das Programm. „Gut, dass es sie gibt.“ Foto: Josef Popp Archiv
Ein Markenzeichen des Marktfestes sind neben vielen Attraktionen auch das Tanzangebot der Mädels vom Faschingskomitee. Sie dürfen auf keinen Fall fehlen und bereichern immer wieder das Programm. „Gut, dass es sie gibt.“ Foto: Josef Popp Archiv

Schmidmühlen.Das 41. Marktfest ist mittlerweile schon Geschichte, aber noch nicht ganz vergessen. Ein positives Gesamtresümee konnte bereits am letzten Tag des Fest-Wochenendes gezogen werden: Mit einem tollen Unterhaltungsprogramm, feinen Schmankerln und eben auch einem passenden Sommerwetter gehörte es sicher zu den schönsten und gelungensten Marktfesten der vergangenen vier Jahrzehnten.

Neben einer langen Vorbereitungsphase für das zweitägige Fest gehört seit jeher auch eine Nachbesprechung, eine kritische Reflexion, dazu. Letztere hat eine herausgehobene Stellung, denn aus (möglichen) Fehlern kann man lernen – und oft entsteht in dieser Phase schon der eine oder andere Vorschlag, was man im darauffolgenden Jahr besser machen kann.

Getränkeversorgung klappte

Eine echte Bereicherung stellte auch das Programm im Oberen Schloss dar, für das Armin Fromm verantwortlich zeichnete. Foto: Josef Popp Archiv
Eine echte Bereicherung stellte auch das Programm im Oberen Schloss dar, für das Armin Fromm verantwortlich zeichnete. Foto: Josef Popp Archiv

Dies ist sicher ein Qualitätsmerkmal, das die Entwicklung positiv vorantreibt und das Marktfest zu einer Erfolgsgeschichte im südlichen Landkreis werden lässt. So war es auch heuer beim Abschlusstreffen. Bürgermeister Peter Braun freute sich, dass zu der obligatorischen Besprechung die Teilnehmer fast vollzählig ins Trachtenheim gekommen waren. Mit dabei war auch Georg Hauser von der Brauerei Naabecker. Nachdem in diesem Jahr die Getränkeversorgung völlig neu organisiert werden musste, blickten alle Teilnehmer im Vorfeld des Marktfests gespannt auf die beiden Tage. Aber die diffizile Vorarbeit hat sich gelohnt. Das Organisationskonzept war erfolgreich, die Rückmeldung seitens der Vereine war durchwegs positiv. Bewährt hat sich auch das Verkehrskonzept, es gab deutlich weniger Probleme, so Bürgermeister Peter Braun.

Ohne Zweifel dürfen die Vereine und Bürger stolz sein auf die lange Tradition. Mit diesem Fest, einst vom Fremdenverkehrsverein ins Leben gerufen, dann vom Heimat- und Kulturverein und seit 2011 vom Markt Schmidmühlen weitergeführt bzw. organisiert, setze Schmidmühlen ein echtes Highlight im Landkreissüden, zeigte sich der Rathauschef überzeugt. Interessant ist auch die Entstehungsgeschichte: Bis in die 1970er Jahre gab es jedes Jahr viele Schlossgartenfeste. Bei einer Sitzung des damaligen Fremdenverkehrsvereins wurde dann die Idee geboren, ein großes Fest zu organisieren, eben das Marktfest. Diese Idee fand auch die Zustimmung und Unterstützung des damaligen Bürgermeisters Max Michl und des Gemeinderats.

Ausblick auf 2020

  • Termin:

    Auch 2020 kann man sich auf eine Neuauflage des Marktfestes freuen – traditionell am ersten Wochenende im August, im kommenden Jahr am 1. und 2. August. Bereits bei der Abschlussbesprechung hat man sich auf bewährte Eckdaten geeinigt. Am Samstag, 1. August, wird um 15.30 Uhr ein kleiner Festzug das Marktfest eröffnen. Gegen 16 Uhr wird dann der Bieranstich sein.

  • Programm:

    Zwei Tage wird gefeiert, im Schlossgarten wird es aber nur ein „Ein-Tages-Programm“ geben. Nach aktuellem Stand beteiligen sich wieder alle Vereine und Gastwirtschaften. Viele Ideen wurden gesammelt, zum Beispiel ein Tauziehwettbewerb oder ein Bobbycar-Rennen. Inwieweit sich dies umsetzen lässt, wird sich zeigen. Offen ist, ob es wieder eine Ausstellung im Hammerschloss gibt.

Bei der Versammlung ließen die Teilnehmer das Marktfest vom ersten Augustwochenende auch nochmals Revue passieren. Die Vereine haben sich wirklich ins Zeug gelegt und ein sehenswertes Programm zusammengestellt. Durchaus positiv fiel auch die Bilanz aller Teilnehmer aus.

Als eine absolute Bereicherung wurde die Belegung des Schlossgartens am Oberen Schloss gewertet. Der Zuspruch war enorm, es war eine echte Attraktion, wie Bürgermeister Peter Braun feststellte. Im kommenden Jahr soll es wieder an zwei Tagen Unterhaltung an diesem Platz geben, wurde bei dem Treffen bereits angekündigt.

Dank an Vereine und Bürger

Was das Engagement anbelangt, dankte der Bürgermeister allen Vereinen und ihren fleißigen Mitgliedern – und er dankte auch den Bürgern des Ortszentrums für die Toleranz und die Unterstützung der Vereine. Was „Speis und Trank“ betraf, waren und wurden die Gäste bei diesem Marktfest in Schmidmühlen bestens „bedient“ – im besten Sinne des Wortes: Forellen, Hamburger, Bratwürstl und Eintopf oder Kuchen waren am Sonntagabend bereits ausverkauft, ebenso alle anderen Schmankerl. Dass es in diesem Jahr kein Eselrennen gegeben hat, sei kaum ins Gewicht gefallen, hieß es.

Positiv bewertet wurde ebenfalls die diesjährige Standlstraß‘, auch der Bücherflohmarkt der Pfarr- und Gemeindebücherei stellte wieder eine absolute Bereicherung des Marktfestes dar. Mit den Einnahmen wird, wie immer, der Bestand mit guter Literatur ergänzt werden können, erklärten die Verantwortlichen. Die Teilnehmer begannen dann schon, die ersten Ideen zu sammeln, die in die Planungen mit aufgenommen wurden. (ajp)

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