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Polizei

Nachbarn streiten wegen Springbrunnen

In Kümmersbruck muss die Polizei einen Nachbarschaftsstreit schlichten. Der Grund: Der Springbrunnen plätscherte zu laut.

Polizisten rückten in Kümmersbruck gleich mehrmals an, um einen Nachbarschaftsstreit beizulegen. Foto: Franziska Kraufmann/dpa
Polizisten rückten in Kümmersbruck gleich mehrmals an, um einen Nachbarschaftsstreit beizulegen. Foto: Franziska Kraufmann/dpa

Kümmersbruck.„Ziemlich perfide“ hat laut Mitteilung der Polizei Amberg ein Ehepaar in Kümmersbruck einen länger andauernden Nachbarschaftsdisput auf die Spitze getrieben. Dies rief die Beamten einmal mehr auf den Plan, die nun einen Springbrunnen sicherstellen mussten.

Seit etwa vier Wochen betrieben eine 48-Jährige und ihr 53-jähriger Ehemann einen Springbrunnen direkt vor dem Schlafzimmerfenster ihrer Nachbarn. Wie die Polizei weiter mitteilt, konnten die Nachbarn durch das laute Plätschern nicht mehr schlafen und riefen – nervlich völlig am Ende – bereits zweimal die Polizei. Nach rechtlicher Einordnung untersagten die Beamten den Tag und Nacht andauernden Betrieb des Brunnens, insbesondere zur Nachtzeit.

Doch davon war das Ehepaar offenbar wenig beeindruckt. Die Nachbarn riefen erneut die Polizei zu Hilfe. Zum dritten Mal vor Ort stellten die Ordnungshüter klar, dass „eine konkrete Gesundheitsgefährdung vorliegt und auch der Straftatbestand einer Körperverletzung durch den nächtlichen Betrieb des Brunnens tangiert sein könnte“. Um die Ernsthaftigkeit der Situation zu unterstreichen, stellten die Beamten den Brunnen „zur Abwehr der vorliegenden Gesundheitsbeeinträchtigung sicher und nehmen ihn gegebenenfalls bis zu einer richterlichen Entscheidung in amtliche Verwahrung“, heißt es dazu abschließend im Polizeibericht.

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