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Fasching

Narrisch guter Zug als Faschings-Finale

Unzählige bunt maskierte Narren kamen bei Sonnenschein zum Faschingszug und riefen „Schmidmühlen OHO!“
Von Hans Babl

  • Für sie war es ein echtes Heimspiel: Seit vielen Jahren sind Lisa Götz und Andreas Segerer im Faschingskomitee Schmidmühlen engagiert. Jetzt folgt die Krönung für dieses wunderbare Prinzenpaar. Foto: Hans Babl
  • Da lohnt sich auch mal ein Selfie so richtig! Foto: Hans Babl
  • So, also, es kann losgehen – weil, wir zwei sind schon lang bereit! Foto: Hans Babl
  • Für viel Aufmerksamkeit sorgte der Beitrag des Gemeinderats Schmidmühlen zum Faschingszug. Foto: Hans Babl
  • Die Lacher auf ihrer Seite hatten die Burschen vom Ochsenwirt. Foto: Hans Babl
  • Und ganz hoch droben ist es am Ende doch noch am schönsten! Foto: Hans Babl
  • Allzeit bereit für einen richtigen Einsatz – der junge Mann ist gerüstet. Foto: Michaela Fichtner
  • Macht den Weg frei, närrisches Volk – wir sind Eure Zukunft! Foto: Hans Babl
  • Nein, es müssen nicht immer die neuesten Trends bei Masken sein. Foto: Hans Babl
  • Der Sportverein Schmidmühlen hat die Lage knallhart analysiert. Foto: Hans Babl
  • Na wartet nur, ich werde Euch allen noch den Rang ablaufen! Foto: Hans Babl
  • Der Nachwuchs steht bereit für eine gute Zukunft des Faschings. Foto: Hans Babl
  • Biathlon – an sich nicht schlecht, aber so ganz ohne Schnee? Foto: Hans Babl

Schmidmühlen.Dass der Markt Schmidmühlen – an Vils und Lauterach – eine Faschingshochburg ist, bewiesen der Markt und das Faschingskomitee wieder einmal am gestrigen Faschingsdienstag. Unzählige bunt maskierte Narren kamen bei Sonnenschein zum Faschingszug und riefen begeistert „Schmidmühlen OHO!“

Mehrere tausend teils wunderbar maskierte Besucher säumten die Straßen, um diesen Gaudiwurm zu bewundern. Eifrige Sammler kassierten von ihnen „Freudensteuer“: „Schließlich wollt ihr ja auch hübsche Gardemädchen seh’n“, wurde die Maut begründet. Zentnerweise warfen die „Faschingsaktivisten“ Bonbons und Süßigkeiten unter das närrische Volk.

Sechs Gesellschaften am Zug

Auch die Garde der Riedener Narrhalla ist einfach eine Schau! Foto: Hans Babl
Auch die Garde der Riedener Narrhalla ist einfach eine Schau! Foto: Hans Babl

Vor allem die kleinen Narren hatten sich vorsorglich mit Beuteln und Tüten „zum Sammeln“ bewaffnet. Die Erwachsenen hatten es mehr auf „flüssige Nahrung“ abgesehen. 24 Teilnehmergruppen nahmen mit zwei Kapellen teil (Schmidmühlen und Dietldorf), Wägen, Fußgruppen. Sechs Faschingsgesellschaften beteiligten sich: das heimische Faschingskomitee, Hohenfels Weiß-Blau, Narrhalla Rot-Weiß-Gold Rieden, Faschingsgesellschaft Dietldorf, Narrhalla Haselmühl-Amberg-Kümmersbruck und die Kindergarde Hirschau. Mit dabei waren auch die Kirwaleit aus Allersburg und die aus Schmidmühlen, die Schmidmühlener Hexen, der Wiesener Max, der Kellner Marko, das Team vom Bad-Café-Rieden als Indianertruppe mit Feuerwasser, die Tanzgruppe des SV Schmidmühlen, die Dorfgemeinschaft Winbuch, Burschenvereine aus Diesenbach und Eitelbrunn.

Klicken Sie sich hier nach Lust und Laune durch die große Fotostrecke unseres Medienhauses vom Faschingszug in Schmidmühlen:

Faschingszug in Schmidmühlen

Originelle Diesenbacher „Hühner“

Schmissige Blasmusik gehört dazu bei Schmidmühlens Faschingszug. Foto: Hans Babl
Schmissige Blasmusik gehört dazu bei Schmidmühlens Faschingszug. Foto: Hans Babl

Zu Beginn blies die Blaskapelle „St. Ägidius“ den Narren den Marsch. Der Marktgemeinderat nahm „Jamaika“ aufs Korn, der SV Schmidmühlen den Video-Beweis, und die Biathlongruppe meinte: „Was ist ein Biathlon ohne Schnee? Das tut den Sportlern im Herzen weh!“ Ganz originell waren die Diesenbacher „Hühner“, die Federn unter das Volk warfen. Die „Diti Air“ aus Dietldorf übernahm Air Berlin und ließ ein Propellerflugzeug starten. Passend dazu schmetterte laut die Blaskapelle – zackig und zünftig in Fliegeruniformen, mit feschen Flugbegleiterinnen. Der Burschenverein Diesenbach ließ gar ein Flugzeug der „Jet-Air Burschenverein Diesenbach Airlines“ in die Luft gehen – sicher geleitet vom eigenen Tower. Die Lacher auf ihrer Seite hatten die Burschen vom Ochsenwirt: Sie hatten das „1. öffentliche mobile „OXN-Klo Bayerns“ mit dabei – und natürlich auch palettenweise Klopapier „für den Notfall“. (abl)

Ausgelassen wurde auch in dieser Saison in der Region Amberg-Sulzbach Fasching gefeiert – unser MZ-Spezial zeigt es!

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