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Kommunales

Neue Kindertagesstätte nimmt Formen an

Der Ursensollener Gemeinderat hat die Planung für eine sechszügige Kita auf

Die geplante Kindertagesstätte in Ursensollen soll sechs Gruppen beherbergen. Foto: picture alliance/Monika Skolim
Die geplante Kindertagesstätte in Ursensollen soll sechs Gruppen beherbergen. Foto: picture alliance/Monika Skolim

Ursensollen.Der Bebauungsplan zur neuen, sechszügigen Kindertagesstätte in Ursensollen stand auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung in Ursensollen. Diesen stellte Hans-Jürgen Tiefel vom Ing. Büro Renner+Hartmann Consult aus Amberg vor. Die Räte stimmten den Plänen zu. Weiter Thema waren die beantragten Zuschüsse der Regierung der Oberpfalz von 85 Prozent der förderfähigen Kosten, was rund 50 Prozent der Gesamtkosten entspricht.

Für den Zuwendungsbescheid wird eine förmliche Bedarfsmeldung der benötigten Kindergarten- und Krippenplätze verlangt. Der Gemeinderat erkannte den durch das Kreisjugendamt Amberg-Sulzbach errechneten Bedarf als stimmig an.

Thomas Schieder, Leiter des Jugendamtes, ermittelte für Ursensollen einen Bedarf von insgesamt sieben Kindergarten- und drei Krippengruppen – die bestehenden Gruppen miteingerechnet. Grundlage sind die Geburtenzahlen der vergangenen drei Jahre von 35 und 36 Geburten, die Förderung von Inklusionskindern sowie die vermehrten Buchungszeiten.

Die DJK Ursensollen sanierte in diesem Jahr die Sportplätze und investierte in einen mobilen Beregner. Die Kosten betrugen 8500 Euro. Die Richtlinie zur Vereinsförderung der Gemeinde ermöglicht eine Bezuschussung von zehn Prozent. Der Gemeinderat entschied sich einstimmig dafür. Zudem beschloss die Gemeinde die Gewährung einer besonderen Förderung der geplanten Umrüstung der Flutlichtanlage auf energieeffiziente LED-Technik und der Beschaffung einer Beregnungsanlage in Höhe von insgesamt 43 000 Euro. Grund dafür ist die geringe Zuschussquote aus dem Sonderprogramm des Bayerischen Innenministeriums zur Förderung von vereinseigenem Sportstättenbau. Das Sonderprogramm ist abhängig von der Steuerkraft der Gemeinde. Daraus können Ursensollener Sportvereine lediglich 35 Prozent statt der bis zu 55 Prozent anderer Gemeinden schöpfen. Diese Benachteiligung soll mit der Erhöhung der üblichen Vereinsförderung von zehn Prozent auf 30 Prozent ausgeglichen werden.

Außerdem beschäftigte sich der Gemeinderat mit dem Areal zwischen dem geplanten Seniorenwohnen auf dem Dorfplatz und der bereits bestehenden Grünfläche. Hier ist auf rund 1000 Quadratmetern Platz für einen Vorgarten mit Bäumen und einer Boccia-Bahn. Dieser soll im Rahmen der Städtebauförderung gebaut werden. Dem stimmte das Gremium zu.

Weiterhin stellte Landschaftsarchitekt und Stadtplaner Reinhold Galli aus Rieden die Vorentwürfe zur Aufstellung des Bebauungsplans „Reiterhof Thonhausen“ sowie die Änderungen des Flächennutzungs- und Landschaftsplans vor. Der Gemeinderat beschloss diese einstimmig. Die Bauanträge Sperber, Baumer, Gassner und Stümpfl, Zimmerei Weber sowie der Antrag auf isolierte Befreiung Baumgartner werden dem Landratsamt zur Genehmigung weitergeleitet.

Jagd auf Funklöcher

  • Versorgungslücken: „Weiße Flecken“ befinden sich laut Regierung vor allem im südöstlichen Gemeindegebiet. Aufgrund des geplanten Solarparks bei Eigentshofen beschloss der Rat einstimmig eine Bewerbung mit dem Standort zwischen Eigentshofen und Richtheim.

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