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Abschied

Neuer Chef bei Verkehrspolizei

Der langjährige Polizeidienststellenleiter Friedrich Böhm geht in Ruhestand. Sein Nachfolger ist ab 1. Oktober Tobias Mattes.

Polizeipräsident Norbert Zink (l.) und der Leitende Polizeidirektor Robert Hausmann (r.) verabschiedeten Friedrich Böhm (2. v. l) und begrüßten Tobias Mattes (2. v. r.) im Amt. Foto: Haas
Polizeipräsident Norbert Zink (l.) und der Leitende Polizeidirektor Robert Hausmann (r.) verabschiedeten Friedrich Böhm (2. v. l) und begrüßten Tobias Mattes (2. v. r.) im Amt. Foto: Haas

Amberg.Polizeipräsident Norbert Zink verabschiedete am Mittwoch den langjährigen Dienststellenleiter, den Ersten Polizeihauptkommissar Friedrich Böhm, in dessen wohlverdienten Ruhestand.

Leitender Polizeidirektor Robert Hausmann begrüßte beim Festakt im Großen Saal des Rathauses rund 80 geladene Gäste aus Politik, Justiz, verschiedener Behörden und Organisationen sowie die Leiter der umliegenden Polizeidienststellen. In seiner Festrede informierte Zink zunächst über die Aufgaben einer Verkehrspolizeiinspektion. Die VPI Amberg ist zusammen mit der Autobahnpolizeistation Schwandorf unter anderem für die Autobahnen A 6 und A 93 zuständig und führt Schwerlast- und Geschwindigkeitskontrollen in den Landkreisen Amberg und Schwandorf sowie der Stadt Amberg durch.

Zink bezeichnete Friedrich Böhm als „Verkehrler durch und durch“. Er dankte ihm für die 14-jährige, erfolgreiche Leitung der VPI Amberg. Für dessen beginnenden Ruhestand wünschte er Böhm alles Gute, Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

Der neue Leiter der Dienststelle, Tobias Mattes, war zuletzt ein Jahr lang Dozent an der Hochschule für den Öffentlichen Dienst – Fachbereich Polizei in Sulzbach-Rosenberg. Ihm wünschte der Polizeipräsident alles Gute, viel Kraft sowie Freude an der Ausübung seiner neuen Tätigkeit.

Mit 16 Jahren zur Polizei

Friedrich Böhm wurde 1958 in Brunn im Landkreis Regensburg geboren. Im Alter von 16 Jahren begann er seine Laufbahn als Polizeipraktikant bei der damaligen Polizeiinspektion Regensburg 2. Nach seiner Ausbildung ging es im Juli 1978 zur Verkehrspolizeiinspektion Regensburg. Aufgrund seiner ausgezeichneten Leistungen folgte von 1988 bis 1990 ein Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst an der Beamtenfachhochschule in Fürstenfeldbruck, welches er mit einem Spitzenergebnis abschloss.

Böhm und Mattes

  • Friedrich Böhm:

    Er ist wohnhaft im westlichen Landkreis Regensburg, hat drei erwachsene Kinder und ein Enkelkind. In seiner Freizeit ist er sportlich aktiv beim Radfahren und Walken. Auf seinem Bauernhof züchtet er Laufenten.

  • Tobias Mattes:

    Er ist wohnhaft im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land. Er ist seit 17 Jahren verheiratet und hat vier Söhne im Alter von 17, 14, 12 und 10 Jahren.

Als frisch gebackener Polizeikommissar wurde er im Juli 1990 Leiter der Überwachungsgruppe für Gefahrguttransport. Knapp drei Jahre später verschlug es Böhm ins damalige Polizeipräsidium Niederbayern/Oberpfalz, wo er im Sachgebiet E4 Ansprechpartner für sämtliche Verkehrsaufgaben war, bis er am 1. Juli 2005 zum Leiter der VPI Amberg bestellt wurde.

Böhms Nachfolger Tobias Mattes wurde 1999 im mittleren Polizeivollzugsdienst bei der Bereitschaftspolizei in Nabburg eingestellt. Nach seiner Ausbildung ging es für ihn zur Bereitschaftspolizei nach Nürnberg in die Einsatzhundertschaft, bevor er im September 2003 zur Grenzpolizeiinspektion Selb wechselte und hier die Funktion des Passkontrollbeamten innehatte.

Zwei Jahre später gelang Tobias Mattes der Sprung zurück in seine Oberpfälzer Heimat: Er wurde Streifenbeamter bei der Polizeiinspektion Kemnath.

Es folgte von 2007 bis 2009 ein Studium für den gehobenen Dienst in Sulzbach-Rosenberg. Anschließend wurde Mattes Dienstgruppenleiter bei der Polizeiinspektion Eschenbach. Ab März 2013 strebte er den Aufstieg in die vierte Qualifikationsebene (ehemals höherer Dienst) an.

Viele Stationen durchlaufen

Deswegen folgten bis zum Jahr 2016 mehrere verschiedene Einsätze: Dienstgruppenleiter bei der Polizeiinspektion Neutraubling, Leiter des Kommissariats 1 bei der Kriminalpolizeiinspektion Weiden, im Sachgebiet E3 (Kriminalitätsbekämpfung) des Polizeipräsidiums Oberpfalz und schlussendlich als Dienststellenleiter bei der Polizeiinspektion Neunburg, wo er seine Führungsqualitäten erfolgreich unter Beweis stellen konnte.

Anschließend verbrachte Mattes sechs Monate bei der PI Weiden im Sachbereich Einsatz und als Pressesprecher, bevor er 2016 sein zweijähriges Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster begann. Seit 2018 ist er als Dozent an der Hochschule für den Öffentlichen Dienst in Sulzbach-Rosenberg in den Fachgebieten Kriminal- und Verkehrswissenschaften sowie Führungslehre tätig.

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