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Neuauflage

Neuer Museumsführer für Amberg

Als Visitenkarte sollen Führer, Plakate, Flyer und Lesezeichen auch als Sammelmappe erscheinen.

Amberg. Das Stadtmuseum hält es wie einst ein erfahrener Kaufmann. Der hat den bekannten Spruch geprägt: „Keine Werbung ist für ein Unternehmen die teuerste Werbung.“ Das Museum will und muss für sein Haus werben und präsentiert sich deshalb ganz aktuell jung und modern – mit einem neuen Museumsführer. Ebenfalls druckfrisch sind Postkarten und Lesezeichen, sowie ein Plakat, ein Flyer und als Abrundung eine Sammelmappe erschienen.

Am vergangenen Dienstag stellten Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer, Museumsleiterin Judith von Rauchbauer, Kulturreferent Wolfgang Dersch und Manfred Wilhelm vom gleichnamigen Kommunikations- und Gestaltungsbüro die neuen Werbematerialien des Amberger Stadtmuseums vor. „Es sind kleine Mitnehmartikel, die man liebevoll jemanden schenken kann oder als Gruß aus Amberg verschicken kann“, sagte Dandorfer.

Ganz besonders begeistert war das Stadtoberhaupt jedoch von den neuen Lesezeichen. Als „Neugierigmacher“, wie er sie bezeichnete. Dementsprechend waren seine Wünsche für das Museum klar formuliert: Nämlich, dass die Werbemittel ankommen mögen und – „neugierig machen“.

Auch Kulturreferent Wolfgang Dersch ist vom Übersichtsplan in dem druckfrischen Werk sehr angetan. Auf dem Flyer und im Museumsführer ist dieser zu finden. Nach Derschs Auffassung ist das „eine hervorragende Hilfe beim Orientieren in dem großen Haus“. Der neue Museumsführer zeige sehr anschaulich den Wandel vom Alten zum Modernen, vom einstigen Amberg zur Hochschulstadt heute.

Die Museumsleiterin lobte vor allem die gelungene Gestaltung durch das Büro Wilhelm und die Fotos von Fotograf Wolfgang Steinbacher. Die Texte für den Führer stammen aus ihrer eigenen Feder. Judith von Rauchbauer sagte, die Zeit sei aktuell gerade richtig für einen neuen Museumsführer, wo das Haus voll eingerichtet sei. „Unser vorrangiges Ziel war, Museumsführer, Plakat, Flyer und Sammelmappe ein gemeinsames Erscheinungsbild zu geben“, so Rauchbauer.

Als Hauptmotiv wurde deshalb eines der bekanntesten Objekte aus dem Museum gewählt. Es ist die Zeichnung von Michael Matthias Prechtl „Wolf und Schaf“. Im unteren Teil von Plakat, Flyer und Führer sind außerdem die unterschiedlichen Objekte aus dem Museum zu sehen: Der Liedertisch, Stadtansichten, eine Terrine aus der Steingutsammlung, ein Ziergefäß aus Email, ein Amberger Gewehr, sowie ein Bronzeschmuckstück aus dem Archäologischen Museum der Oberpfalz, das ebenfalls im Stadtmuseum untergebracht ist.

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