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Dialog

Neuer Ordnungsdienst begeistert die Wirte

Gegenüber CSU-Fraktion und Zweckverband wünschten sich die Gastronomen, dass der Dienst früher seine Tätigkeit aufnehme.

Christian Klostermann (Blaues Haus), Tom Gräml und Sandra Schmid (beide ZV KVS), Daniel Müller (CSU-Stadtrat), Sebastian Apfel (Das Eisenherz), Michael Lier (Café Zentral) und Daniel Hoffmann (Colomba) sprachen über den neuen Kommunalen Ordnungsdienst.  Foto: Maria Müller
Christian Klostermann (Blaues Haus), Tom Gräml und Sandra Schmid (beide ZV KVS), Daniel Müller (CSU-Stadtrat), Sebastian Apfel (Das Eisenherz), Michael Lier (Café Zentral) und Daniel Hoffmann (Colomba) sprachen über den neuen Kommunalen Ordnungsdienst. Foto: Maria Müller

Amberg.Ab Anfang 2020 nimmt in Amberg laut Stadtratsbeschluss der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) des Zweckverbands Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz (ZV KVS) seine Tätigkeit auf. Aus diesem Grund suchten die CSU-Fraktion Amberg und der ZV KVS nun den Dialog mit den örtlichen Kneipenwirten, teilt der Zweckverband mit. .

„Es ist mir ein großes Anliegen, mit allen Interessensgruppen in den Dialog zu treten – dazu zählen selbstverständlich auch die Amberger Kneipenwirte“, sagte Stadtrat Daniel Müller, der Initiator des Treffens. „Es macht Sinn, gleich vorneweg alle Beteiligten ins Boot zu holen, um auch für künftige Gesprächsrunden eine fundierte Diskussions- und Dialogkultur zu entwickeln.“

Daniel Müller, der auch das Amt als Vorsitzender des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik innehat, war es darüber hinaus ein Anliegen, dass der neu aufgestellte Ordnungsdienst ruhig und besonnen, aber bestimmt vorgehe. Der Dialog müsse im Vordergrund stehen. „Agieren anstatt reagieren“ lautet die Devise. „Ziel ist es, dass sich der KOD zum Bindeglied zwischen Polizei, Kneipenwirten und Türstehern sowie den Nachtschwärmern entwickelt.“

Um für den anschließenden Austausch die perfekte Grundlage zu schaffen, stellte Sandra Schmidt, die stellvertretende Geschäftsführerin und Kaufmännische Leiterin des ZV KVS, das genaue KOD-Konzept für die Stadt Amberg vor. „Egal, ob bei Ruhestörungen, unerlaubter Müllentsorgung auf dem Fuß-gängerweg oder Fragen zum Weg, unsere Ordnungsdienst-Mitarbeiter sollen die Bürgerinnen und Bürger bei vielfältigen Themen unterstützen. Dabei arbeitet der KOD Hand in Hand mit der Polizei und entlastet diese.“ Besonderen Fokus lege der Zweckverband auf die Auswahl und Ausbildung des geeigneten Personals, ergänzte Schmidt: „Das hat für uns oberste Priorität. Neben verschiedenen Lehrgängen durch die Bayerische Verwaltungsschule durchläuft unser KOD-Team diverse Schulungen – unter anderem in den Bereichen Erste Hilfe, Kommunikation und Konfliktbewältigung.“

Die anwesenden Wirte zeigten sich vom KOD-Konzept des Zweckverbands begeistert. „Probleme wegen Müll oder Lärm sind für uns Wirte absolute Dauerbrenner-Themen. Ein Kommunaler Ordnungsdienst kommt da als präventive Maßnahme genau richtig“, so Christian Klostermann vom Blauen Haus. Gerade bei Veranstaltungen wie Altstadtfest oder Hexennacht werde die Präsenz des KOD sicherlich Wirkung zeigen und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung stärken.

„Es wäre definitiv wünschenswert, den Kommunalen Ordnungsdienst bereits im Dezember zu starten. Dank Weihnachtsmarkt und den vielen Betriebsweihnachtsfeiern ist zu dieser Zeit im-mer einiges los, da gibt es natürlich auch den einen oder anderen, der etwas zu viel erwischt und dann auffällig wird“, so Klostermann.

Weitere Gesprächsinhalte waren die Themen Sperrzeit, Einsätze zu späteren Abendstunden sowie die Kommunikation der Gastronomie-Angestellten oder zuständigen Securitys mit dem KOD-Team.

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