mz_logo

Region Amberg
Mittwoch, 26. September 2018 16° 1

Politik

Neuer Schub für Ensdorfer Jugendarbeit

Die Gemeinde beteiligt sich an einem interkommunalen Jugendpfleger. Dienstsitz wird das Kloster sein.
Von Hans Babl

Jugendpflegerin Claudia Mai erläuterte die interkommunale Zusammenarbeit der Gemeinden Kümmersbruck, Ursensollen, Ebermannsdorf und Ensdorf. „Sie schauen damit in die Zukunft“, betonte sie. Foto: Babl
Jugendpflegerin Claudia Mai erläuterte die interkommunale Zusammenarbeit der Gemeinden Kümmersbruck, Ursensollen, Ebermannsdorf und Ensdorf. „Sie schauen damit in die Zukunft“, betonte sie. Foto: Babl

Ensdorf.Bei der Gemeinderatssitzung war Jugendpflegerin Claudia Mai von der kommunalen Jugendarbeit des Landratsamts zu Gast. Sie stellte die von Kümmersbrucks Bürgermeister Roland Strehl angeregte „Gemeindliche Jugendarbeit mittels interkommunaler Zusammenarbeit mit den Gemeinden Kümmersbruck, Ursensollen, Ebermannsdorf und Ensdorf“ vor.

Keine der beteiligten Gemeinden gleiche den anderen, so die Jugendpflegerin. Daher sollten die Aufgaben entsprechend den örtlichen Gegebenheiten und der Situation angepasst werden. Es ergäben sich fünf Schwerpunkte, deren Ausgestaltung unterschiedlich gewichtet sein könnten. Mai nannte die Analyse der Situation der Jugendlichen und der Jugendarbeit vor Ort, die Beratung, Unterstützung und Förderung von freien Trägern der Jugendarbeit, die Koordination und Anregungsfunktion für die Entwicklung der Kinder- und Jugendarbeit, die Durchführung eigener Maßnahmen und die Angebote sowie Organisation und Verwaltung.

Die Jugendpflegerin ging bei den einzelnen Schwerpunkten ins Detail und erläuterte die Chancen und Möglichkeiten einer professionellen Gemeindejugendarbeit. Sie ging weiter auf die fachlichen Qualifikationen der notwendigen Fachkraft ein. Die Dienst- und Fachaufsicht übernehme die Leitung des Bildungshauses Kloster Ensdorf, Anstellungsträger sei die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos. Dienstsitz sei das Bildungshaus Kloster Ensdorf, die Arbeitszeit betrage 39 Wochenstunden, auf Ensdorf entfielen vier Wochenstunden. Der finanzielle Beitrag Ensdorfs liege bei monatlich 530 bis 580 Euro.

Schwerpunkte für Ensdorf seien die Organisation der Mitwirkungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde, die Unterstützung der eigenverantwortlichen Tätigkeit von Jugendgruppen, das Auflösen von Parallelangeboten sowie das Erzielen von Synergieeffekten aber auch übergreifende Aufgaben. „Sie schauen damit in die Zukunft“, versprach Claudia Mai. Nach kurzer Diskussion votierten die Gemeinderäte einstimmig für das Projekt.

Bürgermeister Markus Dollacker gab im weiteren Verlauf der Sitzung bekannt, dass die Mittel für den Glasfaseranschluss für freies öffentliches WLAN für die Mittelschule beantragt seien. Die Mittelschule Ensdorf werde durch einen Kooperationsvertrag zur ersten „Naturparkschule“ der Oberpfalz. Eine stärkere Unterstützung für ein Naturparkzentrum für den Naturpark Hirschwald seien vom Freistaat Bayern in Aussicht gestellt.

Diese Themen beschäftigten das Gremium außerdem:

Weitere Themen

  • Wegeschäden:

    Nach den jüngsten Starkregenfällen müsse die Gemeinde für die Beseitigung von Wegeschäden Hirschwald mit 5000 Euro und in Thanheim mit 20 000 Euro rechnen, sagte der Bürgermeister.

  • Wasser:

    Vom Wasserwirtschaftsamt sei die Wasserversorgung Ensdorf und Thanheim sehr gelobt worden. Sie sei sehr sauber und gepflegt, berichtete Dollacker.

Weitere Nachrichten aus der Region Amberg lesen Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht