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Verkehr

Neuer Wendeplatz in Hohenburg gesucht

Der Buswendeplatz im Ortskern von Hohenburg passt nicht. Deshalb ist der Marktgemeinderat auf der Suche nach Alternativen.
Von Paul Böhm

Der Buswendeplatz am Marktplatz in Hohenburg passt nicht an dieser Stelle und stört. Nach längerer Diskussion will der Gemeinderat eine Alternative suchen.  Foto: Paul Böhm
Der Buswendeplatz am Marktplatz in Hohenburg passt nicht an dieser Stelle und stört. Nach längerer Diskussion will der Gemeinderat eine Alternative suchen. Foto: Paul Böhm

Hohenburg.Der Buswendeplatz am Marktplatz in Hohenburg sorgt immer wieder für Diskussionen im Marktgemeinderat. Direkt am Marktplatz war der Wendeplatz im Zug der Verbesserung des Nahverkehrsnetzes ausgewiesen worden. Die Folge war natürlich, dass der Bereich vor Kirche, Kriegerdenkmal und teilweise auch vor dem Kindergarten nicht mehr als Parkfläche zur Verfügung steht.

Wie dazu Bürgermeister Florian Junkes aus Gesprächen mit Vertretern des Zweckverbandes Nahverkehr Amberg-Sulzbach berichtete, würde eine Verlegung der Wendestelle nach Adertshausen den Markt Hohenburg jährlich etwa 9500 Euro kosten.

Eine diskutierte Alternative sei, das Ende der Buslinie von Amberg her auf den Wendeplatz an der Schule zu verlegen, sagte Bürgermeister Florian Junkes. „Allerdings könnte dann der Marktplatz nicht mehr angefahren werden, weil der Bus nicht mehr umdrehen kann.“

Marktgemeinderat Josef Gmach sprach sich dafür aus, eine andere Lösung zu suchen. „Der Buswendeplatz am Marktplatz passt absolut nicht dort hin“, ist seine Einschätzung. Er bat darum, die Möglichkeit einer Buswendestelle beim Wertstoffhof und am „Dreieck“ beim Anwesen Grüner zu prüfen, denn die Haltestelle soll auf jeden Fall im Markt verbleiben. Nach vielem Hin und Her beschloss das Gemeindegremium nun, den Tagesordnungspunkt in die nächste Bauausschusssitzung zu verweisen. Bürgermeister Florian Junkes wurde beauftragt, Lösungsansätze vorzubereiten. Für den Radwegeausbau von der Schwarzmühle bis nach Adertshausen hat der Marktgemeinderat das Baugrundgutachten vergeben. Die Kosten dafür belaufen sich auf 5400 Euro. Für die Bebauungsplanänderung in Ursensollen „Hoher Rain“ gibt der Markt keine Stellungnahme ab, so die Information an den Marktgemeinderat. Die Bauarbeiten der Asphaltierung der Gemeindeverbindungsstraße Voggenhof-Spieshof können in den kommenden Wochen abgeschlossen werden. Der Nutzungsänderung des 2. Obergeschosses im Rathaus zum Veranstaltungsraum stimmte der Marktgemeinderat zu.

Ein „Ja“ gab es auch für den Neubau einer Trocknungsanlage für die Firma Burkhardt aus Mühlhausen im Gewerbegebiet Aichaberg. Das jetzige Bauvorhaben wurde etwas verkleinert, so dass die Baugrenzen nicht mehr überschritten werden. Wegen der Abstandsflächen zur bestehenden Halle wurde vom Marktrat einer Abweichung von den bauordnungsrechtlichen Bestimmungen zugestimmt.

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