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Ausrüstung

Neues Gebäude für Feuerwehr

Die Hohenkemnather Floriansjünger brauchen vor allem ein neues Fahrzeug. Bei der Jahresversammlung zog die Wehr Bilanz.
von Andreas Brückmann

Die Beförderten der Feuerwehr Hohenkemnath mit den Offiziellen Foto: Andreas Brückmann
Die Beförderten der Feuerwehr Hohenkemnath mit den Offiziellen Foto: Andreas Brückmann

Ursensollen.66 Mitglieder waren zur Jahresversammlung der Feuerwehr Hohenkemnath ins Gasthaus Niebler gekommen. Vorstand Christian Wenkmann berichtete, die Wehr habe konstant 188 Mitglieder. Den Neuzugängen Johann Hofmann und Andreas Weber stehen ein Sterbefall und ein Austritt gegenüber. Der Mitgliederstand beträgt 188 Mitglieder, die sich wie folgt aufteilen: 56 Aktive, davon 18 Atemschutzgeräteträger, 17 Gruppenführer, 17 Maschinisten, ein Zugführer und vier Feuerwehrfrauen. 17 Kinderfeuerwehrleute, acht Jugendliche, 81 Passive, 25 zahlende Mitglieder, davon acht Feuerwehrfrauen. Der Verein zählte 2019 acht Ehrenmitglieder und zwei Ehrenkommandanten.

Hinzu kam, dass mittlerweile 17 Kinder die Möglichkeiten der Kinderfeuerwehr nutzen und jeweils zu den monatlichen Treffen kommen. Neu bei der Kinderfeuerwehr sind Jule Bernreuther, Annika Donhauser, Leonie Donhauser, Valentin Gebhard, Hannah Kugler, Luis Liebler, Maximilian Malchow, Hannes Weber, Lea Weigert und Leni Weigert. Und somit fast doppelt so viele wie im vorhergehenden Berichtsjahr, wie Johanna Wiesner berichtete, die Leiterin der Kinderfeuerwehr. Für Wenkmann und Wiesner zusammen war im vergangenen Jahr der Bau des Kinderfeuerwehrautos als einer der Höhepunkte. „Sehr gut angenommen wurde die Segnung unseres neu gebauten Kinderfeuerwehrautos. In einem vollbesetzten Pfarrheim sahen sich viele das hervorragende Ergebnis monatelanger Arbeit an. Ein sehr großer Dank hier an das Projektteam. Durch dieses Projekt haben wir deutschlandweit Aufmerksamkeit gewonnen“, so Wenkmann.

53 Einsätze für 56 Aktive

Neben den zahlreichen internen Vereinsveranstaltungen waren die derzeit 56 Aktiven der Wehr auch wieder in besonderem Maße gefordert, wie aus dem Bericht von Kommandant Christoph Staudte hervorging. Die Feuerwehr Hohenkemnath wurde 2019 zu 53 Einsätzen gerufen: neun Bränden und 38 technischen Hilfeleistungen, davon waren vier Fehlalarme. Zudem war die Wehr 25-mal für die Autobahn A 6 mit dem Verkehrsabsicherungsanhänger alarmiert, dazu kamen eine Sicherheitswache und fünf freiwillige Tätigkeiten. Daraus ergeben sich 1077 Einsatzstunden im letzten Jahr.

Damit war das vergangene Jahr an den Einsatzzahlen und Stunden gemessen vergleichbar mit den beiden vergangenen Jahren und damit wieder durchaus arbeitsintensiv. Erwähnenswert ist der Sturm, welcher am Kirwasonntag über Hohenkemnath gezogen ist. Alleine an diesem Tag hatte die Wehr elf Einsätze abzuarbeiten.

Für all die Einsätze braucht man eine gute Ausstattung, die derzeit dem Hohenkemnather Kommandanten schwer im Magen liegt: „Wie in den letzten Jahren erwähnt, kommt unser Löschgruppenfahrzeug in die Jahre.“ Vor einer Ersatzbeschaffung müsse ein geeigneter Stellplatz geschaffen werden, da in dem bestehenden Feuerwehrhaus und den beiden „Übergangsstellplätzen“ ein neues Fahrzeug nicht förderfähig sei oder die Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten werden könnten, so Staudte. Um den Bedarf und die aktuelle allgemeine Situation in der Gemeinde zu beleuchten, wurde zu einer Klausurtagung im Kloster Plankstetten geladen, an der die Landkreisführung, die Kommandanten der beiden Wehren Ursensollen und Hohenkemnath, die Bürgermeister sowie die Fraktionssprecher der Gemeinde teilgenommen haben.

Viele Einsätze auf Autobahn 6

„Dabei wurde nach langwieriger Beratung und mehrmaligen Treffen der Vorstandschaft und den Gruppenführern einstimmig beschlossen, dass ein eigenständiges, neues Gerätehaus an einem neuen Standort für die Feuerwehr Hohenkemnath notwendig und gewünscht ist“, so Staudte. Angedacht ist, den Standort zwischen dem Ortsausgang Hohenkemnath und dem Gewerbegebiet Ursensollen zu verlegen. „Da ein Großteil der Einsätze auf der Autobahn 6 stattfindet, ist es sinnvoll, in diese Richtung zu gehen“, sagte Kommandant Christoph Staudte.

Vorschau 2020

19. Januar: Jahresamt für verstorbene Mitglieder.

24. Februar: Saukopfessen im Gerätehaus.

3. Mai: Florianstag in Schmidmühlen.

10. Mai: 150-jährige Gründungsfest in Hohenburg.

17. Mai: 125-jährige in Traßlberg.

24. Mai: 125-jährige Gründungsfest in Ensdorf.

27. Juni: Johannifeuer und Ausrichter des „Spiels-ohne-Grenzen“ der Kinderfeuerwehren im Landkreis.

12. Juli: 150-jährige Gründungsfest der Feuerwehr Schmidmühlen.

Beförderungen

  • Löschmeister:

    Michael Dengler

  • Jugend-/Gerätewarte:

    Lukas Reuss ersetzt Michael Dengler als 2. Jugendwart. Hermann Nadler und Stefan Schinzl unterstützten Gerätewart Alexander Meier. (abm)

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