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Kabarett

Neues Programm amüsierte die Zuschauer

Der Bobbe unterhielt die Besucher im Kubus in Ursensollen als „Bayronman“.
Paul Böhm

Corina aus Amberg war eine schlagfertige „Beifahrerin“.  Foto: Paul Böhm
Corina aus Amberg war eine schlagfertige „Beifahrerin“. Foto: Paul Böhm

Ursensollen.Wenn’s brennt, ist er schnell wieder der alte Brandlhuber Muk von der Feuerwehr Facklberg. Der Bobbe stellte in Ursensollen sein brandneues Kabarettprogramm „Bayronman“ vor und wurde dafür frenetisch gefeiert. Da Bobbe kam gerne nach Ursensollen an einen seiner früheren Tatorte zurück. Am Wochenende stellte Robert Ehlis seiner Fangemeinde und anderen Neugierigen im Kubus sein neues Kabarettprogramm vom Byronman vor.

Sein nunmehr drittes Kabarettprogramm hat er zwar erst vor knapp zwei Wochen im Münchener Schlachthof erfolgreich vorgestellt, aber jetzt hatten die Ursensollener Bobbyfreunde schon das Vergnügen, live und „druckfrisch“ die erste fünfte Bayronman-Vorstellung überhaupt mitzuerleben.

Das neue Programm ist nichts für schwache Gemüter und empfindliche Mägen. Wer jedoch ein Freund von Salven bairischer Kraftausdrücke und seinen Lieblingsgetränken Bier und Rüscherln ist, dem liegt dieses bairische Urviech natürlich nicht im Magen. Doch wenn die Feuerwehrsirene geht, dann wirft er alles hin, damit er als Muk Brandlhuber und Kommandant der „Freiwilligen Feuerwehr Fackelberg“ mit dem uralten Opel-Blitz ausrücken kann. Es war auch der kracherte Auftritt des Feuerwehrmanns und das virtuelle Löschen von Stadl- und Brauereibränden. Als Feuerwehrvorstand ist natürlich sein wichtigstes soziales Projekt des gemeinnützigen Vereins aus Facklberg der jährliche Feuerwehrball frei nach dem Motto „Zu jeder Feier g´hert s Seier.

Er schlüpft in verschiedene Rollen und erscheint mal als Rapper wie aus dem Nirwana heraus auf der Bühne, mal als Pfarrer um den Menschen auf seine Art ins Gewissen zu reden. Während die grauen Zellen der Zuschauer noch an den Wortspielen knabbern, hat er ihnen zum fünften Mal erklärt, das er, wir, die Facklberger, die Feierwehr sind, die alle Löscharten beherrscht.

Er erklärt dann noch schnell, warum fünf Maß nach seiner Bayrithmetik gerechnet weniger sind als acht Halbe. Dazu löst er noch gemeinsam mit dem Publikum ein bairisches Kreuzworträtsel.

Er geht ins Publikum, und sein vermeintliches Bauernopfer Corina aus Amberg, die aber aus Hamburg kommt, entpuppt sich als prächtige und schlagfertige Beifahrerin auf seiner virtuellen Fahrt nach Ursensollen. Seine Bühnenkulisse hat er mit viel Heimatgefühl aufgepeppt und zur Feier des Tages schleppte er im Bayronman-Outfit sogar einen weiß-blau verzierten Maibaum samt einem Großvaterfernsehsessel auf die Bühne. In dieser Umgebung greift er nach seiner Steirischen um sich zum Ende des Programms an seine Kinder- und Jugendzeit zu erinnern.

Eine tolle Bobbe-Vorstellung mit Witz, niederbayrisch, hintergründigen Charme und auch nachdenklichen Erinnerungen an seine Kinder- und Schulzeit daheim auf dem Dorf. Es hat richtig Spaß gemacht, dem Bobbe auf der Spur zu bleiben, mit ihm zu lachen, lustig zu sein und den Ernst des Lebens erträglicher zu machen. (abp)

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