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Neuplanung

Neues Wohngebiet im Möhlkasernen-Viertel

Die Stadt Amberg will ein neues Wohngebiet an der Kennedystraße entwickeln und ausweisen.
Von Mariele Schön

Dieses Gebäude soll abgerissen werden, damit neu bebaut werden kann. Foto: aon

Amberg. Das potenzielle Wohngebiet, für das nun die Bauleitplanung eingeleitet wird, liegt an der Kennedystraße und ist sozusagen das Nachbargrundstück der ehemaligen amerikanischen Schule. Derzeit steht die alte Zahlklinik noch drauf, die allerdings abgerissen werden soll. Darauf sollen dann Eigenheime gebaut werden.

Das neue Wohngebiet ist eingebunden in das Wohnviertel „Möhlkaserne“, das auf dem Gelände der einstigen US-amerikanischen Möhlkaserne gebaut wurde. In unmittelbarer Nähe wird das Wohnviertel „Housing Area“ entstehen. Wie schon berichtet, werden hier derzeit die letzten der einstigen amerikanischen Wohnblöcke abgerissen sowie Parzellen für Einfamilien- und Reihenhäuser geplant.

Das nun zu entwickelnde Wohngebiet südlich der Kennedystraße ist deshalb interessant, weil die Infrastruktur bereits vorhanden ist. Es hat eine stadtnahe Lage, ist an den Öffentlichen Personennahverkehr angebunden, eine Schule, der Kindergarten, die Kirche und ein Einkaufsmöglichkeiten sind in der Nähe. Alles Kriterien, weshalb dieses Wohnviertel nun auf Platz eins der aktuellen Rankingliste 2010 steht.

Am Mittwoch stellte Baureferentin Martina Dietrich den Mitgliedern des Bauausschusses die Rankingliste für die künftigen Wohngebiete von Amberg vor: Kennedystraße Süd auf Platz eins, dann folgen Brandäcker, Südlich der Krumbacher Straße, Eisberg-Nordwest, Erweiterung Drillingsfeld/Abrundung Striegläcker, Raigering-Süd 2, Nördlich BWK, Krumbach-Auf der Ruite und Martinshöhe 4.

Die Ausschussmitglieder lobten übereinstimmend die Baulandausweisung. „Die Fleißarbeit ist erledigt“, unterstrich Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer mit der Zustimmung von Dr. Klaus Ebenburger (FW). Bürgermeister Rudolf Maier sagte: „Wir haben hier eine gute Grundlage, auf der weiter gearbeitet werden kann.“ Helmut Weigl (CSU) meinte, die Rankingliste sei gut, weil sich damit jeder potenzielle Häuslebauer aus Stadt und Landkreis über die Grundstücke in Amberg informieren könne.

Auch Dieter Amann (SPD) betonte, die „Baulandplanung und die Siedlungsentwicklungsvorausschauung“ in Amberg sei gut. Er mahnte aber an, die kleinen Baulücken ebenfalls zu entwickeln, damit die Eigentümer auch auf eigene Grundstücke bauen könnten. Ergänzend betonte Dietrich, neben den bereits ausgewiesenen großen Baugebieten seien auch noch kleinere Baulücken ausgewiesen und entwickelt worden für etwa 200 Grundstücksparzellen.

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