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OTH produziert Schutzmasken aus dem 3D-Drucker

In den Laboren der OTH Amberg-Weiden ist es ruhig geworden.

Fabian Wickert produziert Faceshields, die kostenlos verteilt werden.  Foto: Dötterl
Fabian Wickert produziert Faceshields, die kostenlos verteilt werden. Foto: Dötterl

Amberg.Nur aus dem „Machbar Innovationslabor“ ist seit Tagen das Rattern eines 3D-Druckers zu hören. 15 sogenannte Faceshields werden hier pro Tag produziert und anschließend kostenlos an Arztpraxen, Kliniken und Kindergärten verteilt, wie es in einer Pressemitteilung der OTH Amberg-Weiden heißt. Die transparenten Schutzvisiere können verhindern, dass Infektionserreger durch Tröpfchen – zum Beispiel durch Niesen und Husten – in die Augen gelangen, dennoch muss zusätzlich ein Mundschutz getragen werden.

Laboringenieur Fabian Wickert druckt seit einigen Tagen fleißig die Halterungen für die Faceshields. Unterstützt wird er dabei von Anke Reiter, die die Folien vorbereitet. Auch sogenannte Mask-Ear-Saver kommen aus den 3D-Druckern des Innovationslabors. Dabei handelt es sich um einen Ohrenschutz, der das Tragen eines Mundschutzes über mehrere Stunden erträglicher macht. Denn er verhindert, dass die Gummibänder hinter den Ohren unangenehm reiben.

Die Faceshields und Mask-Ear-Saver gibt es kostenlos. Bedarf kann an das Innovationslabor per E-Mail unter machbar@oth-aw.de mitgeteilt werden. Auch über www.makervsvirus.org – eine Initiative von Freiwilligen, die Faceshields drucken, fertigen und verteilen – können Bedarfe gemeldet werden. Das „Machbar Innovationslabor“ der OTH Amberg-Weiden ist Teil des Projekts „Transfer und Innovation Ostbayern“, das aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird.

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