MyMz
Anzeige

Nachruf

Otto Liebler lebte für die Feuerwehr

Der Kreisbrandinspektor a. D. aus Hohenkemnath ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Die Jugendarbeit war ihm wichtig.
Von Andreas Brückmann

Die Feuerwehren im Landkreis trauern um Kreisbrandinspektor a. D. Otto Liebler. Foto: Brückmann
Die Feuerwehren im Landkreis trauern um Kreisbrandinspektor a. D. Otto Liebler. Foto: Brückmann

Ursensollen.Familienvater, Stuckateur und ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Im Alter von 80 Jahren ist Otto Liebler am vergangenen Mittwoch, 24. Januar 2018, verstorben. Der Kreisbrandinspektor a. D. hinterlässt nicht nur bei seiner Familie eine große Lücke, auch die Führung der Landkreisfeuerwehren um Kreisbrandrat Fredi Weiß sowie seine Heimatfeuerwehr in Hohenkemnath mit dem Vorsitzenden Christian Wenkmann trauern um den Verlust.

Seit seinem 18. Lebensjahr war der am 18. August 1937 geborene Liebler Feuer und Flamme für die Wehr, „seiner“ Wehr in Hohenkemnath, der er 1955 beigetreten ist. Zahlreiche Lehrgänge führten dazu, dass Otto Liebler im Jahr 1968 das Amt des Kommandanten übernahm, das er bis zum Jahr 1984 innehatte.

In seiner Funktion als Kommandant hat er die Jungendgruppe in der Feuerwehr Hohenkemnath gegründet und war damit Vorreiter im Landkreis Amberg-Sulzbach. Die Jugendarbeit lag Otto Liebler bis zuletzt sehr am Herzen und spiegelte sein stets zukunftsorientiertes Handeln wider. Von 1985 bis 1991 vertrat er den Verein dann als Vorsitzender, 1990 wurde er zum Ehrenkommandanten der Wehr ernannt.

Auf Landkreisebene erfolgte bereits 1972 die Ernennung von Otto Liebler zum kommissarischen Kreisbrandmeister, 1978 erfolgte die Beförderung zum Kreisbrandinspektor. Jahrzehnte lang verinnerlichte er das Amt, wurde mehrfach höchst dekoriert und für seine Arbeit ausgezeichnet. Er begleitete unzählige Abnahmen als Schiedsrichter und hatte immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Feuerwehrler und vor allem auch der Jugend in seinem Wirkungsbereich.

Neben der Feuerwehr war Otto Liebler auch das gesellschaftliche Leben im Dorf wichtig. Den Hohenkemnather Edelweißschützen trat er 1963 bei und war von 2003 bis 2013 Mitglied in der Vorstandschaft der ländlichen Entwicklung für die Dorferneuerung in Hohenkemnath.

Seine letzte Ruhe findet Otto Liebler nun auf dem Friedhof in Hohenkemnath. Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 1. Februar, um 14.30 Uhr in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Hohenkemnath statt, anschließend ist Beisetzung am Friedhof. Die Feuerwehr Hohenkemnath appelliert an alle Mitglieder, ihrem Ehrenkommandanten mit ihrer Anwesenheit die letzte Ehre zu erweisen. (ahk)

Mehr aus der Region Amberg-Sulzbach/Amberg finden Sie hier!

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht