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Glückwünsche

Paul Fröhlich feierte 85. Geburtstag

Seine positive Lebenseinstellung zeichnet den Jubilar aus Ensdorf aus. Er ist mit sich und seinem Leben im Reinen.
Hans Babl

Pfarrer Pater Hermann Sturm, Enkelin Lina, die Söhne Alfred, Peter und Wolfgang, Enkel Johannes, Tochter Christiane und Bürgermeister Markus Dollacker (von links) gratulierten Jubilar Paul Fröhlich (4. v. re.). Foto: Babl
Pfarrer Pater Hermann Sturm, Enkelin Lina, die Söhne Alfred, Peter und Wolfgang, Enkel Johannes, Tochter Christiane und Bürgermeister Markus Dollacker (von links) gratulierten Jubilar Paul Fröhlich (4. v. re.). Foto: Babl

Ensdorf.„Nicht aufgeben und immer vom guten Fortgang überzeugt sein!“ Mit dieser positiven Lebenseinstellung hat Paul Fröhlich, der im Familien- und Freundeskreis seinen 85. Geburtstag feierte, schon manche Untiefe im Leben gemeistert. Nach einer unbeschwerten Kindheit in Leisnitz, Oberschlesien, musste Paul Fröhlich die Heimat verlassen. Zur ersten Anlaufstelle im „Westen“ wurde das Kloster Ensdorf. In Ensdorf ist die Familie auch geblieben – zunächst ohne den Vater, der in Gefangenschaft war. Diese Nachkriegsjahre waren – zumal für ein Flüchtlingskind – kein Zuckerschlecken.

Lehre im Wagner-Betrieb

Besser wurde es nach dem Schulabschluss, als Paul Fröhlich beim alteingesessenen Wagnerei-Betrieb Berschneider in die Lehre ging. Die Liebe zum Holz hat ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Mit dem Meister zog er als Lehrbub von Hof zu Hof, um die vielfältigen hölzernen Arbeitsgeräte und Einrichtungen dort zu reparieren. Mit dem Gesellenbrief als Wagner in der Tasche begann Paul Fröhlich bei der Firma Bachmann & Brunner am Bau zu arbeiten und ließ sich nebenbei noch zum Zimmerer ausbilden. Das Haus der „Weißen Väter“ in Amberg und die Kirche am Bergsteig waren größere Baustellen, auf denen er schon als Vorarbeiter eingesetzt war. In Ensdorf heiratete Paul Fröhlich 1956 seine Bärbel, mit der er drei Söhne und eine Tochter hat. Die Fachschule in Ansbach schloss er 1962 als Zimmerermeister mit Auszeichnung ab.

Zurück in die Wirtschaft

Nun führte der Weg für den jungen Familienvater über die Firma Fischer (OBAG-Bau in Schwandorf) nach Nürnberg zur Autobahndirektion, dann wieder zurück in die freie Wirtschaft zur Firma Richard Schulz. Als Polier betreute Paul Fröhlich Industrie- und Gleisbaustellen bei der Luitpoldhütte. Zimmerer waren zu der Zeit gefragte Spezialisten für den Beton-Schalungsbau. Zu Hause wurde derweil das Eigenheim in Ensdorf hochgezogen – selbstredend in Eigenleistung erbaut.

Es folgten Tätigkeiten als Polier für anspruchsvolle Baustellen in verschiedenen Schulz-Niederlassungen.

Nach dem Ruhestand 1985 blieb endlich mehr Zeit für Hobbys und die Familie. Paul Fröhlich half beim Eigenheimbau seiner Söhne, schreinerte in der bestens ausgestatteten Holzwerkstatt Massivmöbel und „…wenn der Wald ruft…“ gab’s nicht nur reichlich Brennholz, sondern vor allem auch jede Menge Pilze, die dann sachkundig und eigenhändig zubereitet wurden.

Trauer um die Ehefrau

Schicksalsschläge blieben nicht aus: 2002 starb Frau Bärbel an den Folgen eines Schlaganfalls. Auch Paul Fröhlich musste einige gesundheitliche Nackenschläge einstecken.

„Mit mir und dem Leben bin ich zufrieden“, sagt er. „Die Kinder sind einen guten Weg gegangen. Ich hab vor, mit meiner Gefährtin Irma noch ein bisschen das Leben zu genießen.“ In diesem Sinne wünschten ihm Bürgermeister Markus Dollacker, Klosterdirektor Christian Liebenstein und Pfarrer Pater Hermann Sturm alles Gute. (abl)

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