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Reitsport

Pferd und Reiter sind gefordert

Beim Speed-Rodeo zählen Tempo und Geschicklichkeit. In Kümmersbuch werden die Bayerischen Meister gekürt.

Speed Rodeo erfordert Geschicklichkeit.  Foto: Ingo Wagner/dpa
Speed Rodeo erfordert Geschicklichkeit. Foto: Ingo Wagner/dpa

Amberg-Sulzbach.Den Begriff Rodeo verbinden Tierfreunde oft mit unschönen Szenen, die man aus den USA kennt: Pferde und Rinder werden dort zwanghaft zum Buckeln gebracht, während ihre Reiter versuchen, so lang wie möglich oben zu bleiben. Bei den 1. Bayerischen Meisterschaften im Speed-Rodeo, die am Samstag auf der Anlage des Westernreit- und Therapiezentrums Ostbayern in Kümmersbuch stattfinden, gibt es das nicht. Hier gewinnt, wer Tempo und Geschicklichkeit seines Pferdes in verschiedenen Disziplinen am besten koordiniert.

Veranstaltet wird der auch für den Zuschauer sehr kurzweilige Event von der Emsland Speed Rodeo Association ESRCA. Dort haben Speed-Rodeos schon länger Tradition. Die „Nordlichter“ kamen auf Einladung eines pferdebegeisterten Bayern im vergangenen Jahr erstmals in die Oberpfalz zu einem Kräftemessen – und nach der Erfüllung einiger Regularien war der Weg für Bayerische Meisterschaften 2019 geebnet. „Wir freuen uns, dass sich etliche Reiter aus der näheren und weiteren Region entschlossen haben, mit unseren Gästen um Titel und Platzierungen mitzukämpfen“, sagt Tanja Schmid vom Westernreitzentrum.

Rahmenprogramm

  • Bullriding:

    Um 17.30 Uhr starten die Elektro-Bullriding Championships. Dabei kann man versuchen, möglichst lang auf einem rotierenden elektrischen Bullen sitzenzubleiben. Anmeldungen dafür sind unter Telefon (01 60) 99 28 87 76 möglich, man kann aber auch spontan mitmachen. Cowgirls, Cowboys und Kinder absolvieren dabei je zwei Durchgänge.

  • Country-Abend:

    Ab 19 Uhr gibt es im Saloon einen Linedance- und Country-Abend mit den Highwaystompers und DJane Conny.

Die Meisterschaften beginnen um 15 Uhr mit den Jugendklassen, anschließend versuchen die erwachsenen Reiter ihr Glück. Fünf Wettbewerbe müssen absolviert werden: Im „Barrel Race“ versuchen Pferd und Reiter, in kürzester Zeit ein Kleeblattmuster im Galopp um drei Fässer zu erstellen. Beim „Pole Bending“ muss man möglichst schnell und korrekt im Galopp einen Slalom um sechs Stangen hinter sich bringen.

Beim „Flag Race“ stehen vier Tonnen in einem Rechteck in der Bahn. Darauf befinden sich Eimer mit Sand. Im ersten steckt eine Fahne, die anschließend in den zweiten gesteckt werden muss. Im dritten Eimer steckt wieder eine Fahne, die der Reiter schnellstmöglich in den vierten befördern muss.

„Keyhole Race“: Hier wird ein „Schlüsselloch“ aus Stangen auf den Boden gelegt. Der Teilnehmer reitet vom Start aus zwischen den Begrenzungslinien in den Kreis ein, stoppt in der Mitte und wendet dort um 180 Grad und kehrt zwischen den Begrenzungslinien zurück und überquert die Ziellinie. „Mixed Race“ schließlich ist eine Mischung aus „Barrel Race“ und „Pole Bending“.

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