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Pflegende Angehörige unterstützen

Der Verein Pflegende Angehörige hat mit verschiedenen Mitteln versucht, die Notlage der Angehörigen durch die Corona-Krise abzumildern.

Vorsitzende Susanne Hetschger näht Masken.  Foto: Thorsten Hetschger
Vorsitzende Susanne Hetschger näht Masken. Foto: Thorsten Hetschger Foto: Thorsten Hetschger

Amberg.Denn wie der Verein in einer Pressemitteilung meldet, habe die Corona-Krise pflegende Angehörige vor noch größere Herausforderungen gestellt, als die, mit denen diese ohnehin konfrontiert sind: Tagespflege, Fördereinrichtungen, Kurzzeitpflege und weitere Entlastungsangebote fielen aus. Berufstätige pflegende Angehörige seien dadurch in große Probleme geraten. Wichtige Hilfsmittel, die zur Pflege notwendig sind, wie Desinfektionsmittel, Handschuhe und Mundschutz-Masken, seien plötzlich nicht mehr erhältlich gewesen.

In der von der Vorsitzenden Kornelia Schmid moderierten Facebook-Gruppe „Pflegende Angehörige“ mit bald 10 000 Mitgliedern hätten sich diese großen Verunsicherungen bald deutlich gezeigt. Der Austausch innerhalb der Facebook-Gruppe habe den Betroffenen sehr geholfen. Hierdurch seien auch die Probleme der plötzlich entstandenen Isolation und Vereinsamung der Betroffenen erkannt worden. Abhilfe schaffte deshalb ein regelmäßiger Zoom-Treff, bei dem sich Betroffene virtuell austauschen konnten. Zudem habe sich schnell eine Gruppe „Pflegende Angehörige nähen für Pflegende Angehörige“ gegründet, welche eine große Anzahl an Stoffmasken herstellten.

Nachdem auch die Stofflager ihr Ende nahmen, habe sich der Verein sehr über eine Masken-Spende von „Amberg hilft Menschen“ und der Firma Melitta gefreut. Um auch politisch Aufmerksamkeit zu erhalten, schickte der Verein zudem einen „Offenen Brandbrief“ an die Gesundheitsministerien. In diesem Brief stellte er konkrete Forderungen zur Unterstützung Pflegender Angehöriger, auch in der Corona-Krise. Pflegende Angehörige können sich bei Bedarf von Masken noch bei dem Verein melden.

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