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Region Amberg
Samstag, 24. Februar 2018 1

Kommunen

Politik und Kreativität werden Partner

Thema im Hauptausschuss ist am Donnerstag auch der Wunsch aus Ungarn, in Sachen Kreativwirtschaft zu kooperieren.

Kunst- und Kreativwirtschaft hat viel Potenzial. „Heimat für Kreative“ in der gesamten Metropolregion Nürnberg gilt für OB Michael Cerny – hier mit Goldschmied Sebastian von der Recke – deshalb besonders auch für Amberg. Foto: Graml, Stadt Amberg

Amberg.Die öffentliche Sitzung des Hauptverwaltungs- und Finanzausschusses des Stadtrats ist am Donnerstag, 18. Januar, ab 15 Uhr im Rathaus, Mittlerer Rathaussaal. Auf der Tagesordnung stehen im öffentlichen Teil: Feuerwehr Amberg, Beschaffung von Ersatzteilen für die Atemschutztechnik und erstmals eine Gebührensatzung für städtische (nicht staatliche) Asylbewerberunterkünfte.

Beraten wird auch übers Klinikum St. Marien Amberg, genauer: über den Wirtschaftsplan 2018 für das Sondervermögen. Im Beschlussvorschlag von Kämmerer Franz Mertel steht ein Jahresfehlbetrag von 34 181,00 Euro. Dieser wird im Vermögensplan des Sondervermögens durch die Verrechnung mit den Kapitalrücklagen ausgeglichen. Der Vermögensplan weist in den Einnahmen und Ausgaben jeweils 2 059 959,00 Euro aus. Die Finanzplanung 2019 bis 2021 für den Vermögensplan für das Sondervermögen soll wie folgt beschlossen werden: 2019: 2 042 977,00 Euro, 2020: 2 039 047,00 Euro, 2021: 2 038 899,00 Euro, jeweils in den Einnahmen und den Ausgaben.

Ein Thema ist auch das EU-Projekt StimulART. Wolfgang Dersch, der Leiter des Referats für Kultur, Sport und Schulen, erläutert das Projekt. Durch Vermittlung der Fördermittelberatung INTERREG B / INTERREG EUROPE der Arbeitsgemeinschaft EUREGIO EGRENSIS in Marktredwitz wurde an die Stadt die Beteiligung an diesem Projekt herangetragen. Die Stadt Jászberény bei Budapest (Ungarn) möchte im Projekt die Aktivitäten städtischer Kulturpolitik und der Kreativindustrien vor Ort stärker zusammenbringen.

Jászberény sucht nun eine Stadt in Bayern, in der das Thema CCI (Cultural and Creative Industries = Kultur- und Kreativwirtschaft = KuK) schon einen hohen Wert hat. Der Bereich setzt sich zusammen aus den Teilmärkten Buchmarkt, Kunstmarkt, Rundfunkwirtschaft, Filmwirtschaft, Musikwirtschaft, Designwirtschaft, Markt für Darstellende Künste, Architekturmarkt, Software und Games-Industrie, Werbemarkt und Pressemarkt.

Dersch: „Kreativität ist einer der wesentlichen Faktoren für die Innovationsfähigkeit des Standorts. Wo es kreative Köpfe gibt, werden Kreative angezogen.“ Das Institut für Wirtschaft der Universität Regensburg begleitet das Projekt. Projektpartner seien die Städte Jászberény, Kamnik (Slowenien), Vittorio Veneto (Italien), Naumburg a.d. Saale, Universität Regensburg sowie Partner in Jászberény und Vittorio Veneto.

Dersch sagt, in Gesprächen mit den Kreativen vor Ort („KuK-Stammtisch“) und der Gewerbebau als Wirtschaftsförderer habe sich herausgestellt, dass die Branche hier ein wichtiger Faktor sei An der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Amberg gebe es z. B. die Studiengänge „Medieninformatik“, „Medienproduktion und Medientechnik“, die Fachkräfte für genau diesen KuK-Bereich hervorbringen. (age)

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