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Wettbewerb

Preise für Forderungen an die Politik

Schüler aus Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach wurden von der Regierung der Oberpfalz für kreative Beiträge geehrt.

Regierungspräsident Axel Bartelt (2. Reihe, rechts), die geehrten Schülerinnen und Schüler und Vertreter der Schulen aus Stadt Amberg und aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach  Foto: Regierung der Oberpfalz/Stühlinger
Regierungspräsident Axel Bartelt (2. Reihe, rechts), die geehrten Schülerinnen und Schüler und Vertreter der Schulen aus Stadt Amberg und aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach Foto: Regierung der Oberpfalz/Stühlinger

Amberg.116 Arbeiten von Schülern aus 23 Schulen aller Schularten in der Oberpfalz, die sich am 66. Europäischen Wettbewerb „YOUrope – es geht um dich“ beteiligt hatten, wurden im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz prämiert. Bei der Preisverleihung durch Regierungspräsident Axel Bartelt und Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl, stellvertretend für Bezirkstagspräsident Franz Löffler, wurden auch Schüler aus Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach geehrt: vom Dr.- Johanna-Decker-Gymnasium Amberg waren es fünf Schüler, vom Erasmus Gymnasium Amberg zehn Schüler, von der Dreifaltigkeits-Mittelschule Amberg ebenfalls zehn Schüler. In Anlehnung an die Europawahl im Mai gab der 66. Europäische Wettbewerb Kindern und Jugendlichen, die noch nicht wählen dürfen, eine Stimme. 70 057 Schüler setzten ihre Forderungen an die Politik kreativ um – mit Bildern, Plakatkampagnen, Videos, selbst komponierter Musik, Poetry Slams und anderen Mitteln.

Erfolg für Oberpfalz

  • Qualifikation:

    49 Schüler aus der Oberpfalz haben sich mit ihren Arbeiten für die Auswahl auf Bundesebene qualifiziert und haben dort 14 Preise errungen.

  • Beste:

    Auch zwei der bundesweit besten Arbeiten stammen aus der Oberpfalz, und zwar von Schülern der Fachoberschule der Privaten Schulen Breitschaft und der Gustav-von-Schlör-Schule der FOS/BOS Weiden.

Dabei setzten sich die älteren Schüler beispielsweise kritisch mit der Rolle von Street Art, Influencern, Social Media und Fake News in der Meinungsbildung auseinander und warnten eindringlich vor Umweltzerstörung und Klimawandel. Dabei forderten sie mit unkonventionellen Kampagnen dazu auf, wählen zu gehen: „Sei stärker als deine stärkste Ausrede – geh hin!“

Regierungspräsident Axel Bartelt betonte, dass ein friedliches und geeintes Europa ein hohes Gut sei. Es sei wichtiger denn je, als Europäer weiter zusammenzustehen und sich gemeinsam den weltweiten Phänomenen des Nationalismus und Populismus zu stellen, denn die Stärke Europas sei die Vielfalt, die eine und nicht teile.

Träger des Wettbewerbs ist die Europäische Bewegung Deutschlands. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Auswärtige Amt, die Kultusministerkonferenz, die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident unterstützen ihn als Instrument der europapolitischen Schulbildung. Info auf www.europaeischer-wettbewerb.de

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