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Profis in der Pflege-Bürokratie

Das Landesamt für Pflege leistet wichtige Aufgaben für ganz Bayern. LfP-Präsident Schick tauscht sich stets mit der Politik aus.

LfP-Präsident Dr. Dr. Markus Schick und MdL Dr. Harald Schwartz tauschten sich unter Beachtung der wichtigen Hygieneregeln aus und hielten dabei gebührend Abstand.  Foto: Nikolai Fischer
LfP-Präsident Dr. Dr. Markus Schick und MdL Dr. Harald Schwartz tauschten sich unter Beachtung der wichtigen Hygieneregeln aus und hielten dabei gebührend Abstand. Foto: Nikolai Fischer

Amberg.„Das Landesamt für Pflege ist aus Amberg nicht mehr wegzudenken. Die Aufgaben seit der Gründung haben enorm zugenommen. Ich bin beeindruckt, wie toll die Entwicklung hier ist“, stellte MdL Dr. Harald Schwartz bei einem Ortstermin mit dem Präsidenten des Landesamtes für Pflege (LfP) Dr. Dr. Markus Schick am Amtssitz auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses Amberg fest. Wie das Abgeordnetenbüro von Schwartz meldet, tauscht sich dieser regelmäßig mit Präsident Schick aus. So wolle er dem Landesamt in München, das auch durch seinen persönlichen Einsatz beim Ministerpräsidenten 2018 in Amberg angesiedelt wurde, weiterhin politisch Schützenhilfe geben.

Das Treffen fand in Zeiten der Corona-Pandemie unter besonderen Umständen statt. So seien alle Mitarbeiter und Gäste angehalten, gebührenden Abstand einzuhalten, auf Händeschütteln zu verzichten und sich vermehrt die Hände zu waschen. Auch der Hinweis an den Gast, sich mit Betreten des Hauses am bereitgestellten Spender die Hände zu desinfizieren, sei nicht als Unhöflichkeit zu werten. „Wir dürfen derzeit viele Aufgaben erledigen, um die Menschen im Gesundheitssektor zu unterstützen. Deshalb ist es besonders wichtig, größtmögliche Schutzmaßnahmen einzuhalten“, so der Präsident des LfP. „Daher arbeiten Viele von uns auch von zuhause aus, soweit es geht. Zum Glück sind alle unsere Mitarbeiter bis jetzt gesund.“

Krisensichere Finanzierung

Seit der Einführung im Jahr 2018 wird bereits das Bayerische Landespflegegeld (1000 Euro pro Jahr), eine sogenannte Fürsorgeleistung für Pflegebedürftige, die es so nur in Bayern gibt, vom LfP in Amberg ausbezahlt.

Der Landtagsabgeordnete berichtete auch von verschiedenen Herausforderungen, mit denen sich die Krankenhäuser in Bayern derzeit auseinandersetzen müssen: „Mit den Vorständen der Krankenhäuser in Amberg und Sulzbach-Rosenberg und Auerbach stehe ich ständig in Kontakt.“ Dabei habe die Sicherstellung der Hygieneausstattung und die (krisen-)sichere Finanzierung der Häuser höchste Priorität, um die Versorgung der Patienten sicherstellen zu können. Schick konnte berichten, inwiefern das LfP auch hier unterstützt: „Das Landesamt für Pflege bereitet gerade die Auszahlung der Krankenhaus-Liquiditätshilfen vor, damit wir die Gelder schnell und unbürokratisch auszahlen können.“

Hilfe für 116 117

  • LfP:

    Seit einigen Wochen unterstützt das Amt die zuständige Kassenärztliche Vereinigung bei der Bewältigung der Anrufe.

Vor einigen Wochen hat der Bayerische Ministerrat unter der Leitung von Ministerpräsident Markus Söder beschlossen, Pflegern sowie Rettungskräften einen neuen Bonus auszuzahlen. Im Rahmen des regelmäßigen Austausches informierte Schick Schwartz nun per Videokonferenz auch hier über die Abwicklung: „Das Landesamt für Pflege wurde von Gesundheitsministerin Melanie Huml beauftragt, sich um Antragstellung und Auszahlung des Bayerischen Corona-Pflegebonus zu kümmern“, sagte Schick. Der Bonus fände großen Anklang: Es seien bereits 114 622 Anträge gestellt worden (Stand 4. Mai). Der Antrag kann vom Arbeitnehmer ausschließlich online über die Homepage www.corona-pflegebonus.bayern.de gestellt werden.

Die einmalige finanzielle Zuwendung erhalten insbesondere Pflegekräfte in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen und ambulanten Pflegediensten sowie Notfallsanitäter und Rettungsassistenten. Wer regelmäßig mehr als 25 Stunden pro Woche arbeitet, erhält 500 Euro. Berechtigte, die regelmäßig 25 Stunden pro Woche oder weniger arbeiten, erhalten 300 Euro. Die Finanzierung erfolgt aus dem Bayerischen Corona-Finanzpaket.

Zentrale Rolle in der Krise

Schwartz erläuterte: „Der Bonus soll ein Dank für die außerordentliche Belastung in diesen Zeiten sein. Der Freistaat will damit den Menschen ein Dankeschön zukommen lassen, die bei der Bewältigung der Corona-Pandemie an vorderster Front stehen.“

Dass die Abwicklung dem LfP anvertraut werde, zeige, dass in Amberg hervorragende Arbeit geleistet werde. Die Staatsregierung halte offensichtlich große Stücke auf die Arbeit des LfP und ihres Präsidenten, so Schwartz. Das LfP in Amberg habe neben anderen Behörden eine zentrale Rolle in der Bewältigung der aktuellen Situation.

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