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Politik

Qualität steht vor Quantität

Unabhängige Wählergemeinschaft Hohenburg nominiert zwölf Kandidaten.
Von Paul Böhm

Die Liste der Unabhängigen Wählergemeinschaft Hohenburg (UWG) führt Regina Armbruster (5. von links) an.  Foto: Paul Böhm
Die Liste der Unabhängigen Wählergemeinschaft Hohenburg (UWG) führt Regina Armbruster (5. von links) an. Foto: Paul Böhm

Hohenburg.Die Unabhängige Wählergemeinschaft Hohenburg (UWG Hohenburg) hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2020 nominiert. UWG-Vorsitzende Regina Armbruster begrüßte die Anwesenden zur Nominierungsveranstaltung. Marktrat Alois Siegert stellte die ausgearbeitete Liste vor und führte die geheime Wahl durch. Einstimmig hat die Versammlung die Liste angenommen.

Mit zwölf Kandidaten kann jeder Listenplatz doppelt benannt werden, sagte Regina Armbruster. „Somit gehen keine Stimmen verloren, wenn bei der Kommunalwahl nur ein Listenkreuz gesetzt wird.“

Der scheidende Marktrat Josef Gmach bedauerte, dass trotz großer Bemühungen und Aufklärung keine weiteren Kandidaten gefunden werden konnten. „Wir möchten niemanden zu einer Kandidatur zwingen, es scheint aber eine Art Politikmüdigkeit in der Bevölkerung entstanden zu sein, die sich hoffentlich bis zur Kommunalwahl am 15. März wieder legt.“ Er lobte die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt der UWG, die erst vor sechs Jahren gegründet worden ist und auf Anhieb vier Marktgemeinderatsmandate erzielen konnte. Wie Gmach sagte, sei es das Ziel, bei der anstehenden Wahl, die Marktgemeinderatsmandate zu steigern.

Markträtin Regina Armbruster dankte Gmach für seine Unterstützung in den vergangenen sechs Jahren. Es sei ein gutes Omen für die UWG, dass aus vielen Ortsbereichen wie Ransbach, Allersburg, Berghausen, Mendorferbuch und Hohenburg Kandidaten für einen Listenplatz gewonnen werden konnten. Dies sei auch ein Zeichen von Qualität vor Quantität, denn nicht die Anzahl der Kandidatinnen und Kandidaten, sondern ihre Personen und deren Engagement machten eine Liste stark. In der UWG stünden nicht die Parteien mit der großen Politik im Mittelpunkt. „Unser erklärtes Ziel ist es, sich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger in unserer Heimatgemeinde einzusetzen, neue Aspekte und Themen aufzugreifen und auch Entscheidungen mit zu tragen. Dafür wollen wir auch Verantwortung übernehmen.“ Die UWG wünsche sich auch einen respektvollen Umgang und ein faires Miteinander.

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