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Reisinger weiter an der Spitze

Oberpfälzer Landräte votieren einstimmig für den Amberg-Sulzbacher Landrat als Bezirksvorsitzenden des Landkreistags.

Landrat Richard Reisinger (6. v. li.) steht an der Spitze der Oberpfälzer Landräte. Sein Stellvertreter ist Thomas Ebeling (3. v. re.) aus dem Landkreis Schwandorf. Foto: Hans Fichtl
Landrat Richard Reisinger (6. v. li.) steht an der Spitze der Oberpfälzer Landräte. Sein Stellvertreter ist Thomas Ebeling (3. v. re.) aus dem Landkreis Schwandorf. Foto: Hans Fichtl

Amberg-Sulzbach.Der Amberg-Sulzbacher Landrat Richard Reisinger bleibt auch die kommenden sechs Jahre Sprecher der Oberpfälzer Landräte. Bei der konstituierenden Sitzung des Bezirksverbandes Oberpfalz des Bayerischen Landkreistags im Landratsamt Regensburg votierten alle Kollegen Reisingers für den Amberg-Sulzbacher Landkreischef, wie es in der Pressemitteilung des Landratsamts Amberg-Sulzbach heißt. Dieser freut sich als Vorsitzender des Bezirksverbandes in den kommenden sechs Jahren auf „die bewährte freundschaftliche und einträchtige Teamarbeit“.

Gemeinsam mit seinen Oberpfälzer Kollegen wolle er sich auch künftig bemühen, im Gesamtkonzert des Landkreistags gleichermaßen harmonisch, konstruktiv und hörbar mitzuwirken, so Landrat Richard Reisinger. Sein neuer Stellvertreter ist Thomas Ebeling. Der Landrat des Landkreises Schwandorf übernimmt die Funktion von Wolfgang Lippert (Tirschenreuth), der für die neue Legislaturperiode nicht mehr für den Posten des Landrats kandidiert hatte.

Neben der Konstituierung der Gremien unter Leitung von Dr. Johann Keller, geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bayerischen Landkreistages, stand die Sitzung der Oberpfälzer Landräte ganz im Zeichen der Coronakrise. So diskutierten die Landkreischefs über die aktuelle Situation und die Folgen der Pandemie für die Region.

Dazu beleuchtete Regierungspräsident Axel Bartelt verschiedene Gesichtspunkte, die sowohl für die Regierung als auch die Landkreise von Bedeutung sind. Keiner wisse, wie sich die Situation weiterentwickle, so der Regierungspräsident. Laut Bartelt ist es daher auch nicht prognostizierbar, in welchem Maß die Wirtschaft von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sein wird. Sicher ist für den Regierungspräsidenten nur, dass die Pandemie „massive und langfristige Auswirkungen“ haben wird und der Steuerzahler letztendlich finanziell belastet werden wird.

Auch die kommende bayernweite Landrätetagung wird sich mit dem Thema „Wirtschaft und Stabilität“ auseinandersetzen, kündigte Dr. Keller vom Bayerischen Landkreistag an.

Der Bayerische Landkreistag ist einer der vier Kommunalen Spitzenverbände in Bayern. Neben dem Bayerischen Landkreistag sind dies der Bayerische Gemeindetag, der Bayerische Städtetag und der Bayerische Bezirkstag. In allen bayerischen Regierungsbezirken wurden die Vorsitzenden der Bezirksverbände gewählt. Der Amberg-Sulzbacher Landrat Richard Reisinger führt den Regierungsbezirk Oberpfalz an. In Oberbayern steht Thomas Karmasin (Fürstenfeldbruck) an der Spitze. Landrat Sebastian Gruber (Freyung-Grafenau) wurde zum neuen Sprecher in Niederbayern gewählt. Im Bezirksverband Mittelfranken wurde Matthias Dießl (Fürth) in seinem Amt bestätigt. In Schwaben wurde Landrat Elmar Stegmann (Lindau) an die Spitze des Bezirksverbandes gewählt. Thomas Habermann (Rhön-Grabfeld) führt die Landräte in Unterfranken an und Christian Meißner (Lichtenfels) steht den Landräten aus Oberfranken vor.

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