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Amberg

Ringraser-Aktion: Temposünder erfasst

In Amberg wird mit Blitzer gegen Stadtrundenfahrer mobil gemacht. 142 Temposünder wurden bei der Aktion ertappt.

Die gut versteckten Kameras haben am Samstag 142 Fahrer zu spät bemerkt.  Foto: Pressedienst Wagner
Die gut versteckten Kameras haben am Samstag 142 Fahrer zu spät bemerkt. Foto: Pressedienst Wagner

Amberg.Der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz hat am Samstagabend am Kaiser-Wilhelm-Ring in Amberg erneut die „Ringraser-Aktion“ gestartet, um die Autofahrer darauf aufmerksam zu machen, dass eine angepasste Geschwindigkeit zur Sicherheit im Straßenverkehr beiträgt. „Wir wollen mit diesen Aktionen den Autofahrern zeigen, dass uns die Sicherheit sehr wichtig ist und wir auch kontrollieren, um die Sicherheit zu erhöhen“, sagt stellvertretende Geschäftsführerin Sandra Schmidt. Ziel des Zweckverbands ist es, die Ringraser „aus dem Verkehr zu ziehen“. Die erfolgreiche Aktion ergibt sich auch, da die Zusammenarbeit mit der Polizei exzellent funktioniert und der Zweckverband durch die Unterstützung der Polizei Erfolge verbuchen kann.

Am Samstagabend wurden zuerst zwei Kameras an der Ecke Kaiser-Wilhelm-Ring/Kurfüstenbad aufgestellt, die für jede Fahrspur die Bildaufnahmen sowie Messungen vornahmen.

Wie funktioniert’s? Die beiden Kameras sind jeweils für ihre zu messende Spur eingestellt, so dass auch bei zwei nebeneinanderfahrenden Fahrzeugen die Geschwindigkeit exakt gemessen werden kann. Auf dem Kameradisplay wird die gefahrene Geschwindigkeit angezeigt, das Foto und die Messdaten werden auf einem Computer gespeichert und auf einem externen Display angezeigt. Dieses Display zeigt die gefahrene Geschwindigkeit an, sowie die nach Abzug der gesetzlichen Werte bestehende Geschwindigkeit. So kann der Mitarbeiter des Zweckverbandes sofort ablesen, wie schnell der Autofahrer tatsächlich ist.

Die beiden Blitzanlagen wurden bei Einbruch der Dämmerung aufgebaut. Am Fahrverhalten der Autofahrer war zu bemerken, dass sich die Blitzstelle schnell in den sozialen Medien „herumgesprochen“ hatte. Eine weitere Blitzstelle war stadtauswärts beim Erasmus-Gymnasium aufgebaut, so dass alle vier Spuren gemessen werden konnten. Am Samstag waren 142 Fahrer zu schnell. Der Schnellste wurde mit 83 km/h beim Kurfürstenbad gemessen. Im laufenden Jahr wurden bei 13 Messungen rund um den Altstadtring an vier Tagen 808 Überschreitungen verbucht. Der „Spitzenraser“ war mit 144 km/h unterwegs. Auf ihn warteten 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie drei Monate Fahrverbot.

Der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz und die Stadt Amberg machen gegen die Stadtrundenfahrer mobil. Ihr gemeinsames Ziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit auf den Straßen.

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