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Kultur

Samba, Bayerisches und mehr

Musik der verschiedensten Stilrichtungen erklang bei der Matinee in der Mittelschule Ensdorf. Profis spielten mit Schülern.
Von Hans Babl

Schüler der 5. und 6. Klasse der Mittelschule Ensdorf beendeten die Muttertagsmatinee mit Bella Ciao“, unterstützt von der Gruppe cababana und der Profiband; links Fachoberlehrerin Agnes Kramer. Foto: Hans Babl
Schüler der 5. und 6. Klasse der Mittelschule Ensdorf beendeten die Muttertagsmatinee mit Bella Ciao“, unterstützt von der Gruppe cababana und der Profiband; links Fachoberlehrerin Agnes Kramer. Foto: Hans Babl

Ensdorf.Eigentlich sollte die Muttertagsmatinee der Mittelschule Ensdorf, bei der Profis und Schüler gemeinsam musizierten, im Freien im Pausenhof stattfinden. Doch die unsichere und kalte Witterung zwang zum Ausweichen in die Turnhalle. Dies tat aber dem musikalischen Genuss keinen Abbruch. Rektorin Helga Gradl freute sich, dass auch Bürgermeister Markus Dollacker, ehemalige Lehrer, Mitglieder der Ensdorfer Vereine und Eltern gekommen waren. Sie alle waren von der Matinee begeistert und zollten viel Beifall.

Lisa-Marie Holzschuh spielte auf der Piccoloflöte. Foto: Hans Babl
Lisa-Marie Holzschuh spielte auf der Piccoloflöte. Foto: Hans Babl

Rhythmisch und lautstark entführten die Bandklasse und die Trommlerinnen der Gruppe cababana die Zuhörer nach Brasilien. Dass es morgens im Bett noch so kuschelig wäre, darüber berichteten D’Übler Buam mit dem Stück „Morgenmuffel“, und über das leidige Weckerklingeln Lisa-Marie Holzschuh mit dem Solo „Wake up“ auf der Piccoloflöte. Dass man schnell in die Schule und in die Arbeit muss, daran erinnerte Michael Drexler aus der sechsten mit dem Stück „Auf der Autobahn“ auf seiner Steirischen Ziehharmonika.

Meisterliches von den Profis

Einen musikalischen Willkommensgruß entbot die Gruppe cababana mit dem Stück „Entrada“, begleitet von Florian Beer am Marimbaphon. Dann erzählte Angie Oeckl über Muttertag in ihrer englischen Heimat und begeisterte mit der „Ballade pour Adeline“ und ihrer heißen Improvisation „Rock Me Mamas Blues“.

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Ensdorfer Grundschüler musizierten für ihre Mütter

Minimalmusik heißt, mit kleinsten Veränderungen einen neuen Klang erzeugen: Dies bestätigte meisterlich und virtuos mit dem „Rhythm Song“ Florian Beer am Marimba. Die Gruppe cababana verzauberte und entführte mit „Canto de Medidacion“ in die Urwälder Nicaraguas. Sphärische Klänge entlockten Angie Oeckl und Lisa-Marie dem Piano und der Querflöte mit „Hypnosis“. „Baba Yetu“ stammt aus Afrika und heißt Vater unser. Die Gruppe cababana wurde bei diesem Stück unterstützt von der Profiband mit Angie Oeckl (Piano), Florian Beer (Schlagzeug), Georg Roidl (Bass) und Lisa-Marie Holzschuh (Querflöte). Die Profiband gab mit „The Chicken“ ihr Bestes, bevor Michael Drexler an seiner Steirischen mit der „Tiroler Buam Polka“ nach Österreich entführte.

Ehemalige Schüler spielten mit

D’Übler Buam sind vier ehemalige Schüler, die ihr Interesse an der Mittelschule Ensdorf weiter zeigen. Sie spielten ganz gekonnt das „Trompeten-Echo“. Dies war auch das Prüfungsstück von Moritz im Musikquali vor einigen Jahren. „Afrika“ von Toto ist sehr bekannt. Das Stück brachten die Gruppe cababana und die Profiband zu Gehör. Zum Abschluss der Muttertagsmatinee traten Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse mit dem Lied „Bella Ciao“ auf, wobei sie von der Profiband und der Gruppe cababana unterstützt wurden.

So entstand ein Cross-over-Konzert, denn zu hören waren Samba, bayerische Klänge, Afropop, Latin, Jazz, Pop und mehr. Die Muttertagsmatinee der Mittelschule Ensdorf, auch Umweltschule in Europa und Internationale Agenda 21-Schule 2017 und 2918, leitete Fachoberlehrerin Agnes Kramer. Alle Musiker hatten ohne Gage gespielt.

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