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Unfall

Sattelzug verliert 25 Tonnen Ladung

Eine ungesicherte Karosserie-Presse stürzte auf die A6. Bei Amberg bildete sich schnell ein acht Kilometer langer Stau.

Die Autobahn musste aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Die Autobahn musste aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ebermanndsorf.Ein bulgarischer Lkw-Fahrer wollte mit seinem Sattelzug am Freitag gegen 17 Uhr die Autobahn A6 an der Anschlussstelle Amberg-Ost verlassen und verlor dabei eine 25 Tonnen schwere Karosserie-Presse, die aufgrund unzureichender Sicherung nach links von der Ladefläche rutschte. Dass dadurch keine weiteren Verkehrsteilnehmer zu Schaden kamen, war wohl nur dem Umstand geschuldet, dass das massive Metallgestell in der Autobahnausfahrt auf dem Seitenstreifen zum Liegen kam.

Die Bergung der Ladung und des nicht mehr verkehrssicheren Sattelzuges musste eine Spezialfirma übernehmen, die noch bis nach 20 Uhr mit den Aufräumarbeiten beschäftigt war. Polizei und Autobahnmeisterei sperrten zusammen mit dem THW die rechte Fahrspur und die Ausfahrt. Während der Bergung der Karosserie-Presse musste die Autobahn in Fahrtrichtung Tschechien aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt werden, was aufgrund des bereits einsetzenden Ferien-Reiseverkehrs in kurzer Zeit zu einem acht Kilometer langen Rückstau führte. Wie sich bei der Unfallaufnahme herausstellte, war der bulgarische Lkw-Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Durch den Unfall entstanden massive Schäden in der Teerdecke, die von der Autobahnmeisterei sofort repariert wurden. Der Sachschaden am Lkw beläuft sich auf ca. 50000 Euro. Die Autobahn konnte gegen 20.45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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