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Freizeit

Schnäppchenjagd in Rieden

Der 15. Marktsonntag zog die Besucher wieder in Scharen an. Die meisten kamen „zum Futtern und zum Shoppen“.
Von Hubert Söllner

Die KAB-Mädels waren beim „Küachl ziang“ mehrere Stunden voll im Stress. Foto: Hubert Söllner
Die KAB-Mädels waren beim „Küachl ziang“ mehrere Stunden voll im Stress. Foto: Hubert Söllner

Rieden.Mit ihren Schüssen trieben die Böllerschützen des Heimatvereins auch die Letzten aus den Federn. Die Blaskapelle St. Georg eröffnete mit einem Standkonzert unter Leitung von Miroslaw Zgrzendek den 15. Riedener Marktsonntag. „Der Draht nach oben funktioniert heuer wieder“ freute sich Festlbürgermeister Gerhard Schnabel über das herrliche Spätsommerwetter. Gerne begrüße er alle Gäste, denen er viel Freude „bei gutem Essen, Trinken und einem Schnäppchen bei Fieranten oder am Flohmarkt“ wünsche. Sein Dank gelte allen Vereinen und Wirten, „die den Marktsonntag initiierten und gestalten“.

Eine „Stadtrundfahrt“ auf dem Traktor-Anhänger war der Renner. Der Erlös, so der Hirschenwirts-Bernhard, wird für den neuen Kindergarten gespendet.  Foto: Hubert Söllner
Eine „Stadtrundfahrt“ auf dem Traktor-Anhänger war der Renner. Der Erlös, so der Hirschenwirts-Bernhard, wird für den neuen Kindergarten gespendet. Foto: Hubert Söllner

Die Blaskapelle St. Georg spielte auf, die Vereine standen mit ihren kulinarischen Angeboten bereit, Fieranten präsentierten ihre vielfältigen Angebote. Ein zünftiger Frühschoppen mit Weißwürsten oder Bratwürsten war der richtige Start in den Marktsonntag. Bei vielen aber hieß es auch „A bisserl was einkaufen, a g’scheite Brotzeit oder gleich zum Mittagessen bleiben und durchmachen“.

Erneuter Besucheransturm

Auch bei der 15. Auflage des Marktsonntags konnten sich Vereine und Fieranten über einen Besucheransturm freuen. Aus dem gesamten Landkreis, aus Amberg und bis aus Schwandorf, Weiden und Regensburg waren sie gekommen, Parkplätze wurden rar in Rieden. „Jed’s Johr, bis af des vorige. hom die Riedener a so a schön’s Wetter“ staunten viele, die am Sonntag „zum Futtern und Shoppen“ kamen. Bereits vor der offiziellen Eröffnung wurde am Flohmarkt gefeilscht, gehandelt und natürlich auch gekauft.

Als Wandermusikant spielte der Drexler Michi auf.  Foto: Hubert Söllner
Als Wandermusikant spielte der Drexler Michi auf. Foto: Hubert Söllner

So groß war das Angebot, dass der dafür zuständige Jochen Ernst neben der Hauptstraße auch in der Vilshofener Straße Stände aufbauen ließ. Bei einem zünftigen Frühschoppen konnte man zu den Melodien der Blaskapelle dann im Löwenwirts-Hof „Weißwürscht zuzeln“, Fischsemmeln, Käsesemmeln und Brezen hatte der CSU-Ortsverband im Angebot. Für Bratwürstl war der Wanderverein zuständig, die Narrhallesen für Getränke. Saure Zipfel, Rosswürscht, aber auch Kaffee, Kuchen „und frisch zog’ne Kücheln“ hatte die KAB im Angebot. Auch beim „Löwenwirts-Bäck“ gab’s Kücheln, Zwiebelkuchen, resche Brezen und noch mehr Leckeres. Der SPD-Ortsverein lud zu einem oder mehreren Gläsern Wein ein.

Viele aber ließen ihre Küche kalt: Der Bärenwirt hatte Leckeres aus Susanne Richthammers Küche wie Wilderertopf, Schweinsripperl, Schnitzel und Dotsch mit Apfelmus auf der Karte, buttert am Nachmittag aus und bot pikante oder fleischlose Flammkuchen an. Danach noch ein leckeres Eis von der Eisdiele Cortina – was will man mehr.

Man konnte auch tolle Metallartikel bewundern.  Foto: Hubert Söllner
Man konnte auch tolle Metallartikel bewundern. Foto: Hubert Söllner

Schmuck, Holz- und Metallarbeiten, Keramikwaren, Kosmetikartikel, Wolle und allerlei Gestricktes, Seidenschals und auch „a fesches G’wand“, Gürtel, Taschen jeder Fasson und in großer Auswahl Glückwunschkarten waren wie auch Gutes aus Honig im Angebot der Fieranten. Am Stand für Süßigkeiten drängten sich nicht nur Kinder. Fahrräder standen zur Besichtigung bereit. Mit dem Tesla 3 wurde über Elektromobilität informiert.

Straßenmusikanten spielten auf

Am Nachmittag aber ging es erst so richtig rund: Als Straßenmusikanten zog der Paa Fonse mit der Weinfurtner Theresa durch die Gassen und auch der Drexler Michi spielte auf. Das zweite Standkonzert der Blaskapelle St. Georg fand viele Fans. Nicht nur für die Kids war die „Stadtrundfahrt“ auf dem Traktor-Anhänger zum Fußballplatz und zurück über den Steitzerboch der Renner. Der Erlös, so der Hirschenwirts-Bernhard, wird für den neuen Kindergarten gespendet. Eine Fahrt mit dem Karussell, Spickern auf Luftballons und Dosenwerfen war für die Jugend im Angebot, auch für Naschereien war gesorgt. Die Theatergruppe „D‘ Goaslandler“ bot im Pfarrhof Kaffee und Kuchen an setzte im Vorverkauf schon Karten für seine Weihnachtsaufführungen des Lustspiels „Da Grantlhuber“ ab. Der Heimatverein Unteres Vilstal bot eine Krippenschau im Pfarrgarten.

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