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Region Amberg
Freitag, 20. Juli 2018 26° 2

Polizei

Schnellste war mit 148 km/h unterwegs

Die Sulzbach-Rosenberger Polizei kontrollierte auf dem Autobahnzubringer. Ziel ist, dass langfristig die Geschwindigkeit auf Landstraßen gesenkt wird.

Eine Schwerpunktkontrolle zur Geschwindigkeit hat die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg am Montag auf dem Autobahnzubringer durchgeführt.
Eine Schwerpunktkontrolle zur Geschwindigkeit hat die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg am Montag auf dem Autobahnzubringer durchgeführt. Foto: dpa

Amberg-Sulzbach.Eine Schwerpunktkontrolle zur Geschwindigkeit auf überörtlichen Straßen führte die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg im Rahmen des bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms „Bayern mobil – Sicher ans Ziel“ am Montagvormittag durch. Ziel solcher Kontrollaktionen ist es nach Angaben der Polizei unter anderem, bei den Bürgern eine nachhaltige Verhaltensänderung im Hinblick auf die Einhaltung bestehender Geschwindigkeitsregeln zu erreichen. Langfristig soll damit das Geschwindigkeitsniveau vor allem auf Landstraßen gesenkt werden.

Während der Kontrollen suchte die Polizei das Gespräch mit den Kraftfahrern. Dabei wurden besonders die Risiken, die mit einem Fehlverhalten verbunden sind, mit den betroffenen Fahrern erörtert.

So mussten in der Zeit zwischen 7.05 Uhr und 12.20 Uhr an der Messstelle auf der Staatsstraße 2164 auf Höhe Illschwang (Autobahnzubringer) zwölf Fahrzeugführer wegen Geschwindigkeitsverstößen beanstandet werden. Spitzenreiterin war dabei eine 38-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis, die um 11.39 Uhr mit einer Geschwindigkeit von 148 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h gemessen wurde.

Die junge Frau erwartet ein Bußgeldverfahren und ein einmonatiges Fahrverbot. Auch drei weitere Personen müssen wegen Geschwindigkeitsverstößen mit einem Bußgeld rechnen. Bei acht kontrollierten Verkehrsteilnehmern konnten es die Ordnungshüter mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung bewenden lassen.

Da die Erkenntnisse aus der Unfallstatistik belegen, dass sich schwere Unfälle nicht nur an bestimmten Stellen häufen, sondern sich zunehmend auf das gesamte Straßennetz verteilen, kann sich die Verkehrsüberwachung auch nicht nur auf wenige Unfallbrennpunkte beschränken, sondern muss längere Streckenabschnitte erfassen, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg werde es daher auch in den nächsten Tagen und Wochen entsprechende Kontrollmaßnahmen geben.

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