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Region Amberg
Sonntag, 23. September 2018 21° 7

Schultheater

Schönes Erlebnis für die Zuschauer

Alle Amberger Schulen, die an den Schultheatertagen teilnehmen, führen Kostproben ihrer jeweiligen Stücke im Amberger Stadttheater auf.
Von Mariele Schön

  • Die Theatergruppe des MRG mit „Als Herr Lehmann die böse Königin traf.
  • Schüler des EG mit „Schiller schreibt seine Räuber“
  • GMG-Theatergruppe mit „Making of Romeo und Julia“

Amberg. Bei der Eröffnung der Schultheatertage im Stadttheater sprach Bürgermeister Rudolf Maier von einer „Weltpremiere“, die nur in Amberg und nur im Stadttheater aufgeführt werde. Die Besonderheit sei, dass alle Mitwirkenden an einem Abend auftreten würden, sagte Maier. Im Gespräch mit der MZ lobte Schulrat Heinrich Koch die Eigenleistung der Schulen. Diese würden Theaterstücke nicht einfach übernehmen, sondern eigene Ideen einarbeiten, sagte Koch.

Zum ersten Mal gab es eine Auftaktveranstaltung für die Schultheatertage und zum ersten Mal standen Mädchen und Jungen, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Amberger Schulen dabei sind, im Stadttheater auf der Bühne. Großes Lob gebührt dem Kulturreferat, das die Idee dazu hatte und für die Organisation verantwortlich zeichnete. Viele Eltern waren gekommen, um ihre Sprösslinge bei der Premiere zu sehen.

Den jungen Menschen tat die Stadttheaterluft gut. Im Publikumsraum herrschte ein fröhliches Miteinander. Mädchen mit falschen Bärten oder grünen Haaren waren zu sehen oder auch Zwerge und gar schaurig anzusehende Gestalten. Dahinter verbargen sich die Schulschauspieler, die auf ihren Einsatz auf der Bühne warteten. Ein großer Pluspunkt dieser Auftaktveranstaltung war auch, dass die zuschauenden Schülerinnen und Schüler ihre Schauspielkollegen der anderen Schulen in deren Rollen sehen konnten.

Den Auftakt machte die Dr.Johanna Decker-Schule (DJD). Mit viel Freude und lockeren Reden tauchten die Darsteller ein in „Die Probe“ zu Friedrich Schillers Theaterstück „Die Räuber“. Das Max-Reger-Gymnasium (MRG) zauberte die Zuschauer in „Als Herr Lehmann die böse Königin traf“ in eine Märchenwelt. Mit „Pünktchen und Anton“ gab das Gregor-Mendel-Gymnasium (GMG) einen lustigen Einblick in mafiagleiche Erlebnisse. „Romeo & Julia“ zeigte die Luitpold-Mittelschule mit viel Coolness aus Sicht der heutigen Jugend.

Schön-schaurig und lustig wurde es mit dem verliebten Dracula der Franz-Xaver von Schönwerth-Realschule und ihrem „Bis(s) zur letzten Stunde“. In „Schiller schreibt seine Räuber“ verwandelten sich die EG-Schüler in wilde Räuber. Einen witzigen Geschichtsunterricht in Sachen DDR gaben die MRG-Gymnsiasten mit ihrer Eigenproduktion „Wir hatten nischt – aber die DDR hatte uns“. Das GMG zeigte einen Casting-Ausschnitt aus ihrem „Making of ,Romeo und Julia‘“. Die Theatertruppe der DJD-Schule spielte am Freitag zeitgleich bei einem Konzert in der Schule, ihr Auftritt fiel deshalb aus. „Landpartie à la mode“ wurde im Rahmen der Schultheatertage bereits am 23. Februar gezeigt.

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