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Region Amberg
Montag, 23. Juli 2018 27° 6

Handel

Schreier und Freibier lockten zum Markt

Drei Tage lang unterhielten die Marktschreier am Dultplatz Amberg die Kunden mit lockeren Sprüchen und priesen ihre Waren an.
Von Andreas Brückmann

Nicht nur Tulpen aus Amsterdam, sondern ganze Blumenstöcke waren wieder sehr gefragt. Foto: Brückmann
Nicht nur Tulpen aus Amsterdam, sondern ganze Blumenstöcke waren wieder sehr gefragt. Foto: Brückmann

Amberg.. Turnusgemäß wie in den vergangenen Jahren haben die Marktschreier auch in diesem Jahr Amberg wieder ihren Besuch abgestattet. Nudel-Ralli, Käse-Alex, Wurst-Jan, Keks-Sascha und der Blumen-Jan brachten auf dem Dultplatz an drei Tagen wieder volle Warentüten an Mann und Frau. Am Freitag um 11 Uhr mit der offiziellen Eröffnung mit Freibier und Probierhäppchen war das Interesse der Amberger Kunden an den fünf Verkaufsständen wieder groß. Im Vergleich zu den letzten Jahren waren neben diesen eine größere Zahl an fliegenden Händlern mit nach Amberg gekommen. Viel mehr als in den Jahren zuvor gab es Kleidung, Schuhe, Spiel- und Lederwaren mit gutem Verhandlungsgeschick zu kleinen Preisen zu erstehen.

In diesem Jahr waren neben den Marktschreiern eine Vielzahl von „fliegenden Händlern“ nach Amberg gekommen. Foto: Brückmann
In diesem Jahr waren neben den Marktschreiern eine Vielzahl von „fliegenden Händlern“ nach Amberg gekommen. Foto: Brückmann

Etwas enttäuscht zeigten sich einige Besucher am Samstagnachmittag. Zum einen, wie sie meinten, wegen eines reduzierten Angebots. „In den letzten Jahren waren auch noch Wagen dabei, wo man Chips und Knabberartikel bekam. Auch fehlt mir das Angebot an Fischtüten“, merkte eine Besucherin an. Auch ihr Mann war zu diesem Zeitpunkt etwas enttäuscht. „Früher waren die allesamt um die Zeit schon heiser, heute sind zwei ja gar nicht mal am Wagen“, stellte er am frühen Samstagnachmittag fest.

Zu diesem Zeitpunkt war auch die Besucherzahl etwas überschaubar, die Hauptakteure leisteten sich auch mal eine kurze Pause, bevor es dann natürlich wieder über die lautstarke Kundengewinnung ging.

Da legen wir doch noch nen Käse mit drauf. Foto: Brückmann
Da legen wir doch noch nen Käse mit drauf. Foto: Brückmann

Der Käse-Alex meinte, die süßen Sachen des Keks-Sascha würden nur dick machen, und legte dem ein oder anderen Kunden noch ein paar Scheiben Emmentaler mehr in den gelben Warenbeutel. Der meistgefragte Mann war aber auch in diesem Jahr wieder der Blumen-Jan.

Im Halbminutentakt brachte er mit seinem holländischen Akzent Schnittblumen, Blumenstöcke und ausgewachsene Zimmerpalmen an Mann und Frau. „Bei mir geht immer was, ich habe ja auch die schönsten Blumen in der Stadt“, merkte er augenzwinkernd an, bevor der nächste Blumenstock den Besitzer wechselte.

„Für ein paar Euro geb ich dir noch einen dazu, dann fühlt sich die die Pflanze nicht so allein.“ Und natürlich ließ sich der Kunde noch überreden, einen großen Bruder in Form einer großen Zimmerpflanze dann auch noch mit nach Hause zu nehmen.

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