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Amberg

Schülerinnen lernen Reanimation

Was tun bei Herzstillstand?

Oberarzt Jens Schlör schulte die Gymnasiastinnen. Foto: Roland Völkl
Oberarzt Jens Schlör schulte die Gymnasiastinnen. Foto: Roland Völkl

Amberg.Der plötzliche Herztod ereilt Menschen allein in Deutschland jährlich über 60 000 Mal, 39 Prozent davon im erwerbsfähigen Alter. Kommt man zu einer solchen Situation hinzu, – und häufig sind es Angehörige aus dem näheren Umfeld – ist es mehr als hilfreich und beruhigend, zu wissen, was zu tun ist.

Am Gregor-Mendel-Gymnasium fand daher ein „Tag der Wiederbelebung“ statt, den das Klinikum St. Marien im Rahmen einer bundesweiten Woche der Wiederbelebung organisierte. Unter der Leitung von Oberarzt Jens Schlör und seines 15-köpfigen Helferteams wurde den Schülerinnen und Schülern der 9. bis 11. Jahrgangsstufe die Bedeutung der Reanimation nähergebracht.

Mit 50 mitgebrachten Phantompuppen konnte die Wiederbelebung dann auch praktisch geübt werden. Jens Schlör und seine Kollegen, darunter auch Dr. Andreas Redel, Chefarzt der Anästhesiologie, und Marc Bigalke, Ärztlicher Leiter der Notaufnahme, vermittelten die notwendigen Maßnahmen bei Herzstillstand, gemäß dem Motto: Prüfen - Rufen - Drücken. Auch für die Lehrkräfte des Gregor-Mendel-Gymnasiums war eine Übungseinheit vorgesehen. Viele Pädagogen nutzten die Chance, um mehr über Wiederbelebung zu lernen.

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