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Sport

Schützen beenden Vereinsjahr

Die Schmidmühlener blickten auf ereignisreiche Monate zurück. Bürgermeister Peter Braun gratulierte dem aktiven Verein.
Josef Popp

Lorenz Flieder, Schützenmeister Josef Popp, Laura Baumann, Thomas Raschke, Bastian Schambeck, Bürgermeister Peter Braun, Torsten Flieder, 2. Schützenmeister Reinhard Höfler und Gauschützenmeister Heinrich Fraunholz (von links) Foto: Josef Popp
Lorenz Flieder, Schützenmeister Josef Popp, Laura Baumann, Thomas Raschke, Bastian Schambeck, Bürgermeister Peter Braun, Torsten Flieder, 2. Schützenmeister Reinhard Höfler und Gauschützenmeister Heinrich Fraunholz (von links) Foto: Josef Popp

Schmidmühlen.Mit einer eher ruhigen und besinnlichen Feier beendeten die Sportschützen ihr Vereinsjahr. Neben einem Rückblick bildete die Königsproklamation den Höhepunkt der Veranstaltung. Um die Königswürde zu erringen, durfte jeder Schütze nur einen Schuss abgeben, ein zweiter war nicht erlaubt. Wer die Schützenkönigswürde errungen oder Ritter wurde, das erfuhren die erfolgreichen Schützen erst am Abend der Proklamation. Dies sorgte für einen gewissen Spannungsmoment. Die Königsproklamation bildet bei den Sportschützen seit vielen Jahren den Abschluss des Vereinsjahres. Es war in diesem Jahr ein eher beschaulicher und ruhiger Abschluss, nachdem im vergangenen Jahr mit vielen Veranstaltungen, Wettkämpfen und Ehrungen das Jubiläumsjahr gefeiert wurde.

Schützenmeister Josef Popp konnte zu diesem Abend viele Mitglieder, Ehrenmitglieder sowie 1. Bürgermeister Peter Braun und Gauschützenmeister Heinrich Fraunholz begrüßen. Den Abend nahm der Schützenmeister nochmals zum Anlass, auf das Vereinsjahr zurückblicken. Popp erinnerte dabei an die verstorbenen Mitglieder, die über Jahrzehnte dem Verein angehörten und ihn nachhaltig geprägt haben. Aber, so der Schützenmeister, in den vergangenen Monaten traten wieder neue Mitglieder dem Verein bei, die sich schon gut in die Vereinsarbeit einbringen. Das sei eben auch der Lauf der Zeit, so Popp.

Der Verein war sehr aktiv

Das Vereinsjahr war wieder gespickt mit Veranstaltungen. Diese waren teils sportlicher, teils gesellschaftlicher Art. An sportlichen Veranstaltungen nannte der Schützenmeister neben den Rundenwettkämpfen vor allem die Gaumeister- und Landesmeisterschaft sowie die Landkreismeisterschaft. Im Jugendbereich lud der Verein wieder zum Raiffeisenjugend-Cup ein, im Seniorenbereich nannte Schützenmeister Popp den Vergleichskampf mit Winbuch im November.

An gesellschaftlichen Veranstaltungen verwies der Schützenmeister neben dem Faschingsschießen mit Bewirtung der Hexen und des Fischzugs auf das Saukopfessen, verschiedene Grillfeste, den Tag der Generationen mit dem Basteln von Adventsgeschenken sowie das Nikolausschießen und Weihnachtsschießen der Jugend.

Das Miteinander verschiedener Generationen sei die Stärke des Vereins, was in diesem Jahr wieder sehr gut klappte. Hierzu bilden gemeinsame Trainingsabende, Grillfeste, aber auch der Generationenabend, bei dem man gemeinsam in die Adventszeit startet, die Basis. So war es auch in diesem Jahr. Eine gute Erfahrung, die sicher noch lange positiv anhält. Denn: Nur gemeinsam werde man die Aufgaben der Zukunft bewältigen können, resümierte der Schützenmeister in seiner Rede. Ein „Muss“ für jeden aktiven Sportschützen war das Königsschießen und natürlich die Vereinsmeisterschaft. Steht bei der Meisterschaft das Leistungsschießen im Vordergrund, braucht man beim Königsschuss schon ein echt „glückliches Händchen“, so Popp. Denn diese werden mit einem „Plattl“-Schuss ermittelt – oftmals eben ein Zufallsschuss.

Leistungs- und Hobbyschützen

Das heißt, wer das beste Plattl, also den besten Zehner geschossen hat, wird Schützen- oder Jugendkönig oder Schützenliesl. Die Tradition entstammt aus dem Bürgerschützenwesen. Da ein gutes Plattl auch immer etwas mit Glück zu tun hat, haben nicht nur die besten Leistungsschützen die Möglichkeit, diesen Titel zu erwerben, sondern auch Hobbyschützen in einem Verein. In jedem Verein zählen das Königsschießen und die Proklamation zu den gesellschaftlichen Höhepunkten im Vereinsleben. Die Proklamation nahm Schützenmeister Josef Popp und Gauschützenmeister Heinrich Fraunholz vor. Dieser gratulierte dem Verein für ein erfolgreiches und gelungenes Vereinsjahr. Diesem Glückwunsch schloss sich Bürgermeister Peter Braun an: „Wie erfolgreich die Sportschützen ihr Vereinsleben seit Jahrzehnten gestalten, ist schon bemerkenswert.“ (ajp)

Königsproklamation

  • Die Ritter:

    Erster Ritter der Schmidmühlener Schützen wurde Torsten Flieder (116 T). Zum zweiten Ritter kürte sich indes Lorenz Fiedler mit 205,1 T. (ajp)

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