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Michaeli-Dult

Sechs Fakten zur Amberger Herbst-Dult

Die Amberger Michaeli-Dult wartet in diesem Jahr mit vielen Neuigkeiten auf. Sogar das Festbier feiert eine Premiere.
Von Gerd Spies

Auch in diesem Jahr geht es auf der Dult hoch hinaus – unter anderem in einem neuen Fahrgeschäft. Foto: Brückmann
Auch in diesem Jahr geht es auf der Dult hoch hinaus – unter anderem in einem neuen Fahrgeschäft. Foto: Brückmann

Amberg.Bald ist es wieder soweit! Am Freitag, 27. September, wird um 20 Uhr Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny im Festzelt mit dem traditionellen Bieranstich die diesjährige Michaeli-Dult eröffnen. Die Mittelbayerische hat schon jetzt die Antworten auf sechs Fragen zur Dult zusammengestellt.

1. Wie lange gibt es die Dult in Amberg eigentlich schon?

Vor genau 655 Jahren, am 13. September 1364, verlieh der damalige Landesherr, Kurfürst Ruprecht I, den Bürgern der Stadt Amberg das Recht, drei Messen und Jahrmärkte im Jahr zu begehen. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts lassen sich vier solcher Messen, wie man sie damals nannte, nachweisen, doch 1546 beschloss der Rat zwei Jahrmärkte. Die Jahrmärkte entwickelten sich zu einer Warendult und Schaudult. Erst 1925 zogen die Schausteller auf den alten Dultplatz, den heutigen Standort des ACC.

2. Welche Highlights gibt es heuer bei den Fahrgeschäften?

Zwei Fahrgeschäfte feiern Premiere in Amberg. Das brandneue Kino- und Filmerlebnis „Big Picture 2.0“ ist erstmals zu sehen. Es lässt den Besucher spannende Abenteuer hautnah miterleben. In hochmodernen, beweglichen Sitzen erlebt man auf den Film abgestimmte Spezialeffekte wie etwa echten Wind, Düfte, Regen oder Schnee. Gänsehaut-Feeling ist somit garantiert. Sensationellen Fahrspaß verspricht auch das Fahrgeschäft „Kick Down“, bei dem man in Schräglage und mit dreidimensionalen Drehungen eine temporeiche Fahrt der besonderen Art mit einer Geschwindigkeit bis zu 50 Stundenkilometern erlebt.

3. Welche Neuigkeit gibt es beim Festbier?

Erstmals wechseln sich drei Amberger Brauereien als Festbier-Lieferanten ab. Bei der letzten Pfingstdult löste das Ehepaar Gschrey aus Seubersdorf Josef Hirsch als Festwirt ab. Der Hohenkemnather Metzgermeister war 18 Jahre lang Amberger Dultwirt. Im regelmäßigen Turnus übernehmen jetzt die Amberger Brauereien Sterk, Kummert und Winkler das Brauen des Festbiers. Dieses Mal ist Martin Sterk aus Raigering dran. 100 Hektoliter hat er schon extra für die Dult eingebraut. An diesem Mittwoch gibt es den ersten Anstich in der Raigeringer Gaststätte. Die Veranstalter und Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny kosten den Gerstensaft, der sich aufgrund seiner Spezialmalze nicht nur durch seine besondere goldgelbe Farbe, sondern auch durch seinen vollmundigen Geschmack auszeichnet.

4. Was sind die Musik-Highlights im Bierzelt?

Manche Damen werden sich den Dienstagabend schon rot im Terminkalender angestrichen haben. Denn dann herrscht erstmals auf einer Amberger Dult „Ladies Night“, mit einer Strip-Show im Festzelt. Den Auftakt am Freitag bilden die „Moonlights“, die Stimmungs- und Partyband aus Mittelfranken. Wer hingegen eher Country-Musik liebt, der sollte sich den Montagabend vormerken. Die Country-Band „CB 66“ spielt auf, mehrere Linedance-Gruppen werden ihr Können zeigen.

5. Gibt es Neuigkeiten beim Dult-Programm?

Die Amberger Congress Marketing hat wieder ein buntes Programm zusammengestellt. Wie bisher gibt es an beiden Freitagen ein großes Feuerwerk. Sie sind noch nicht der Kritik an der Feinstaubbelastung zum Opfer gefallen. Der Tag der Behörden, Firmen und Vereine findet dieses Mal am Mittwoch statt, weil Donnerstag, der 3. Oktober, ein Feiertag ist.

6. Wie steht’s mit der Sicherheit um die Dult?

Als „völlig unauffällig“ bezeichnete der Polizeisprecher Achim Kuchenbecker von der Amberger Polizeidienststelle rückblickend die Situation auf der Amberger Dult in den vergangenen Jahren. Neben einer vom Veranstalter engagierten Security gehe aber auch diesmal regelmäßig die „Sicherheitswacht“ in Zweierteams auf Streife. Es handele sich dabei um Privatpersonen, die eine Ausbildung durch das Innenministerium durchlaufen hätten und jetzt auf Veranstaltungen wie der Dult quasi als „verlängerter Arm“ der Polizei dienten. „Dieses Konzept hat sich bewährt“, erklärt Kuchenbecker dieses Vorgehen. Zusätzlich werde aber außerdem noch täglich ein sogenannter anlassbezogener Polizeisondereinsatz durch die Amberger Inspektion speziell für die Dult abgestellt.

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