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Region Amberg
Montag, 16. Juli 2018 26° 8

Aktion

Seit nun 15 Jahren schleppen die JUler

Bei der Wiedergründung der JU Ursensollen wurde die Christbaumabholaktion einst angeregt. Nun steht eine Veränderung an.

Seit 15 Jahren sammeln Stefan Franz (links) und JU-Ortsvorsitzender Simon Schmaußer Christbäume in der Gemeinde Ursensollen ein. Foto: asj
Seit 15 Jahren sammeln Stefan Franz (links) und JU-Ortsvorsitzender Simon Schmaußer Christbäume in der Gemeinde Ursensollen ein. Foto: asj

Ursensollen.Es ist 15 Jahre her, dass sich die Junge Union (JU) Ursensollen wiedergegründet hat. Die neu gewählte Vorstandschaft war damals auf der Suche nach Aktionen, die den Menschen in der Gemeinde helfen. Der damalige CSU-Ortsvorsitzende Josef Schmaußer hatte die Idee: „Sammelt’s doch jedes Jahr die Christbäume ein.“ Gesagt, getan.

Inzwischen hat sich die jährliche Christbaumabholaktion etabliert. „Viele Menschen sind froh, dass sie ihren nadelnden Baum nicht mit dem Auto zum Wertstoffhof fahren müssen“, schildert JU-Ortsvorsitzender Simon Schmaußer. „In den ersten Jahren mussten wir noch viel Werbung für unsere Aktion machen. Mittlerweile melden sich viele Bürger gar nicht mehr an. Sie wissen, wann wir kommen, und stellen den Baum einfach an die Straße.“ Kassiert wird trotzdem: Stabil 2,50 Euro. Im Vergleich zum Kaufpreis ein Schnäppchen. Die meisten runden den Betrag auf bis zu fünf Euro auf. Eine kleine Spende für den gemeinnützigen Verein. Entsorgt werden die Bäume CO2-neutral in der Hackschnitzelheizung der Pension Kleindienst in Oberleinsiedl.

Dieses Jahr waren es 40 Bäume, die Schmaußer und sein Fahrer Stefan Franz abholen durften. Dazu mussten die JUler sogar zweimal fahren. „So einigermaßen haben wir die Tour inzwischen im Kopf“, grinst der langjährige Ortsvorsitzende. „Die Straßennamen in Ursensollen, Hohenkemnath, Hausen, Ehringsfeld, Oberleinsiedl oder Haag müssen wir nicht mehr googeln.“ Interessant ist auch, auf welchen Kanälen die Anmeldungen kommen: Von Anrufen über E-Mails, Whats-App- und Facebook-Nachrichten ist alles dabei. Auch der Zuruf aus dem heruntergekurbelten Autofenster „könnt’s meinen auch noch mitnehmen?“ ist Standard. So wird es bestimmt auch im kommenden Jahr bleiben. Dann aber wohl mit einer jüngeren Mannschaft: Schmaußer und Franz wollen nach 15 Jahren das Feld jüngeren Sammlern auf dem JU-Ortsverband überlassen. (asj)

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