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Senioren freuen sich über Maiandacht

Ein Gottesdienst beglückte die Senioren des St. Jakobus Heims.
Hans Babl

Eine feierliche Maiandacht zur Schutzpatronin Bayerns feierte Pfarrer Pater Slawomir mit Mitgliedern des Pfarrgemeinderates vor dem Eingang des Seniorenheims mit den Bewohner an den Fenstern. Foto: Hans Babl
Eine feierliche Maiandacht zur Schutzpatronin Bayerns feierte Pfarrer Pater Slawomir mit Mitgliedern des Pfarrgemeinderates vor dem Eingang des Seniorenheims mit den Bewohner an den Fenstern. Foto: Hans Babl

Ensdorf.Voller Vorfreude waren die Bewohner des BRK Seniorenwohn- und Pflegeheims St. Jakobus am 1. Mai. Seit fast sieben Wochen schon konnten sie wegen des Corona-Virus keinen Gottesdienst und keine Andacht mehr gemeinsam mit Pfarrer Pater Slawomir Niemczewski feiern. Um den Bewohnern zu zeigen, dass man auch in dieser Zeit an sie denkt, mit ihnen mitfühlt und „im Gebet verbunden“ ist, entwickelte sich im Pfarrgemeinderat die Idee, gemeinsam mit Pfarrer Slawomir eine Maiandacht vor dem Seniorenheim zu gestalten.

Am 1. Mai meinte es auch das Wetter gut mit den Organisatoren. So konnte Pfarrer Pater Slawomir, begleitet von Mitgliedern des Pfarrgemeinderats, die Bewohner und Angestellten zu einer feierlichen Maiandacht zur „Schutzfrau Bayerns“ begrüßen. Vor dem Eingang war ein geschmückter Marienaltar aufgebaut. Mikrofon und Lautsprecher ermöglichten, dass die Bewohner, welche freudig an den Fenstern auf den Beginn warteten, alle Gebete, Texte und Lieder verständlich erreichten. Die ausgewählten Lieder wurden durch Georg und Inge Roidl mit Keyboard und Altflöte begleitet. Selbst die großen Abstände zueinander konnten der feierlichen Stimmung nichts nehmen.

Begeistert sangen die Bewohner die bekannten Marienlieder mit und waren auch bei der Lesung, der Litanei zur Gottes Mutter Maria und den Fürbitten mit ganzem Herzen dabei. Zum Abschluss segnete Pfarrer Pater Slawomir Niemczewski alle Bewohner, Angestellten und Mitorganisatoren und überreichte an alle ein Grußwort mit einem Bildchen der Mutter Gottes. Die Bewohner und Angestellten des Seniorenheims bedankten sich mit einem kräftigen Applaus und mit den Worten: „Oh war das schön, es hat so gutgetan. Wäre schön, wenn es so was mal wieder gäbe!“ (abl)

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