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Bilanz

Senioren und Jugend im Fokus

Bürgermeister Roland Strehl ließ das Jahr Revue passieren. Sein Lob galt auch der „leistungsorientierten Verwaltung“.
Von Klaus Högl

  • Die Großbaustelle Dorfplatz in Kümmersbruck hat monatelang für Gesprächsstoff und angesichts von gesperrten Straßen für Ärger gesorgt. Mittlerweile sind die Arbeiten vorangekommen. Foto: Klaus Högl
  • Bürgermeister Roland Strehl (rechts) konnte mit den Experten das umfassende ISEK-Programm vorstellen. ArchivFoto: Klaus Högl

Kümmersbruck.Die letzte Sitzung des Jahres gehört schon gewohnheitsmäßig nicht mehr zu den arbeitsreichsten. Auch wenn noch einige Sitzungen für den Gemeinderat und den Bauausschuss zu Beginn des neuen Jahres anstehen, richtete sich der Blick von Bürgermeister Roland Strehl schon auf die Zeit nach der nächsten Wahl. „Spätestens am 1. Mai „möchten wir auch wieder gut zusammenarbeiten“, sagte Strehl, auch wenn das Plenum dann neu zusammengesetzt sei.

Das ablaufende Jahr bezeichnete der Bürgermeister als „ein höchst intensives“ für die Gemeinde. Unter dem Strich sei es ein Erfolgreiches gewesen. Die traditionelle Jahresbilanz zogen der Stadtrat und die Spitzen der Verwaltung inklusive Personalrat nicht im Rathaussaal, sondern zum ersten Mal im Dorfstodl in Moos.

Es sei viel vorangegangen in der Gemeinde Kümmersbruck, sagte Strehl. Das sei für alle unübersehbar. Das sei aber auch einem insgesamt doch recht guten Klima im Gemeinderat selbst geschuldet. Laut Strehl sei der Gemeinderat zu zwölf Sitzungen zusammengekommen, der Bauausschuss habe elfmal getagt. Im Vordergrund sei für alle Räte stets das Wohl der Gemeinde gestanden.

Wer die Gemeinderatsitzungen verfolgt habe, der könne sicher bestätigen, dass die Arbeit durch sachliche Diskussion und Geschlossenheit gekennzeichnet gewesen sein, „auch wenn mancher Diskurs recht emotionell geführt wurde. Sicherlich sei dafür auch eine „leistungsorientierte Verwaltung“ verantwortlich, lobte Strehl.

Allenthalben gab es recht gute Zensuren für 2019, das sagten für die Fraktionen auch Werner Cermak (SPD) und Markus Graf (CSU). In ihren Statements zum abgelaufenen Jahr war von „guter Arbeit im Gemeinderat“ (Cermak) die Rede. „Es wurde im Gemeinderat über Themen gesprochen und nicht über uns“, erklärte Graf. „Alles ging mehr oder weniger leise vor sich ohne großen Streit, dennoch hat es oft heftige Diskussionen gegeben“, blickte Graf zurück. Und, so war auch zu hören, „obwohl der Wahlkampf bereits begonnen hat, ist mir nicht bange, dass wir weiter gut zusammenarbeiten werden“, stellte Graf fest.

Zurückschauend konnte Bürgermeister Roland Strehl über einige Leuchtturmprojekte berichten, der Seniorenwohnpark ist auf den Weg gebracht, die Sanierung des Dorfplatzes in Kümmersbruck läuft und liege gut im Zeitplan. Die Aufstellung des zehn Hektar großen Solarparks in Köfering und die daraus resultierenden Diskussionen in Köfering, führte Strehl weiter an. Das ISEK (Intergriertes städtebauliches Entwicklungskonzept in der Städtebauförderung) sei in die Wege geleitet worden. Dazu seien eine Fülle von Maßnahmen, Schritten und Bauprojekten im zu Ende gehenden Jahr erledigt worden. Die Senioren und die Jugend seien dabei im Fokus gestanden. „Es gibt noch viel zu tun“, sagte Strehl und nannte explizit den Straßenverkehr.

Wahl steht an

  • Ziel:

    Einen Wahlkampf, der „fair geführt wird“, erhofft sich auch SPD-Sprecher Werner Cermak. Alle Beteiligten und Kandidaten erhofften sich einen Wahlkampf, bei dem „man sich hinterher auch wieder in die Augen schauen kann“, betonte Cermak.

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