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Region Amberg
Mittwoch, 21. Februar 2018 2

Kommunales

Skepsis gegenüber den Fitnessgeräten

SPD Haselmühl-Kümmersbruck diskutierte aktuelle Entwicklungen wie die Aufwertung der Vilsauen und Tempo 30 beim Kindergarten.

Das Naherholungsgebiet Vilsauen soll aufgewertet werden. Foto: Archiv aeu

Kümmersbruck.Neben den Sondierungsgesprächen und der „GroKo“ diskutierte der Vorstand des SPD-Ortsvereins Haselmühl-Kümmersbruck in seiner jüngsten Sitzung auch verschiedene kommunale Themen. „Das politische Interesse in der Bevölkerung ist gering“, räumte Fraktionsvorsitzender Manfred Moser ein. Man müsse versuchen, die Leute zu mobilisieren, und nach außen hin noch besser publizieren, was die SPD für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bereits erreicht hat und noch erreichen möchte.

Vorsitzender Markus Bayer wies darauf hin, dass das Gerechtigkeitsdenken in der Bevölkerung angespannt sei. Vielen gehe es finanziell schlecht; daher gebe es vermehrt Ungerechtigkeitsempfinden gegenüber Ausländern. Bayer sagte, dass die Politik auf Gemeindeebene hier jedoch nichts ändern, sondern nur versuchen könne, nach oben hin etwas zu bewegen.

„Unserem Antrag auf Reduzierung der Verkehrsgeschwindigkeit auf 30 km/h im Bereich des Kindergartens St. Raffael am Kuhberg wurde stattgegeben“, teilte Moser mit. Am 14. Dezember 2017 habe das Landratsamt eine verkehrsrechtliche Anordnung dazu erlassen. Das Landratsamt habe die Gemeinde auch darüber informiert, dass die Verkehrsspiegel und die Sichtdreiecke Eichengasse und Lärchenstraße seitens der Gemeinde sauber und frei gehalten werden müssen. „Interessant dabei ist jedoch, dass diese Neuerungen der SPD-Fraktion nicht in der Gemeinderatsitzung vom 9. Januar 2018 bekanntgegeben wurden, sondern vielmehr ein Bürger dies tat“, so Moser.

Besprochen wurde auch der Antrag der CSU-Fraktion zur Anschaffung von Outdoorfitnessgeräten in den Vilsauen. Als erstaunlich wurde bezeichnet, dass die CSU nun positiv zu den Vilsauen stehe, zunächst sei sie ein Gegner des Projekts gewesen. Für die Gestaltung der Vilsauen solle ein Gesamtplan erstellt werden, mit dem Anschaffungen insgesamt möglich seien. Dafür wurden in den Haushalt 2018 bereits 25 000 Euro aufgenommen. Skeptisch gegenüber Fitnessgeräten zeigte sich Veronika Frenzel, denn dieselben Geräte in Theuern würden nur wenig benutzt. Monika Rambach äußerte, dass in der Gemeinde insgesamt mehr Bänke zum Ausrasten für ältere Bürger aufgestellt werden sollten, nicht nur im Naherholungsgebiet Vilsauen.

Der weitere Antrag der CSU auf Beschaffung eines weiteren kleinen Toilettenwagens wurde allgemein für sinnvoll erachtet. In der Gemeinde sei bislang nur ein einziger großer Toilettenwagen vorhanden. „Dies ist ein Entgegenkommen für die Vereine, denn der Bedarf ist da“, so Moser.

Der Umweltgedanke greife bei der Umrüstung der Innenbeleuchtung in der Rudolf-Scheuerer-Turnhalle: Angeschafft werde eine Tageslichtsteuerung in LED, die staatlich gefördert werde. Die Halle ist seit dem Bau vor 28 Jahren mit herkömmlichen Leuchtröhren ausgestattet, hieß es.

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