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Rieden

Smiley soll Raser vor der Schule bremsen

Vor der Grundschule in Rieden warnt ab sofort ein Dialog-Display Autofahrer, die zu schnell dran sind.
von Hubert Söllner

Da lachte der Smiley, als ihn die Kinder der Klassen 1a und 1b der Riedener Grundschule mit Rektorin Christine Kölbl, Nadja Schittko von der ADAC-Stiftung, Glücksfee Sekretärin Melanie Übler und Bürgermeister Erwin Geitner (oben von rechts) bei herrlichem Sonnenschein bewunderten.  Foto: Hubert Söllner
Da lachte der Smiley, als ihn die Kinder der Klassen 1a und 1b der Riedener Grundschule mit Rektorin Christine Kölbl, Nadja Schittko von der ADAC-Stiftung, Glücksfee Sekretärin Melanie Übler und Bürgermeister Erwin Geitner (oben von rechts) bei herrlichem Sonnenschein bewunderten. Foto: Hubert Söllner

Rieden.Die Kinder der Klassen 1a und 1b der Grundschule waren begeistert, als das Dialog-Display einen lachenden Smiley zeigte. Dialog-Display? Smiley? Rektorin Christine Kölbl löste das Rätsel, berichtete, „dass unsere Glücksfee Sekretärin Melanie Übler sich für die Schule im Rahmen der Sicherheitsaktion der ADAC-Stiftung wie weitere 450 Schulen um ein Dialog-Display beworben hat – und eine der fünf Gewinner war“. Kurz erläuterte Marcus Funke von der Herstellerfirma Via traffic controlling, dass das Dialog-Display die gefahrene Geschwindigkeit in Echtzeit visualisiere und den Autofahrer bei Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit durch die Anzeige eines traurigen Gesichts warne. Wir die Geschwindigkeit eingehalten, lächelt es. Spätestens mit der Einschulung, so Rektorin Christine Kölbl, habe für die Kleinsten ein neuer Lebensabschnitt begonnen – auch in Sachen Verkehr. Fragen wie „Wie komme ich sicher zur Schule?“, „Welchen Weg wähle ich?“ und „Welche Gefahrenstellen muss ich besonders beachten?“ stünden im Mittelpunkt. Durch die gesponserten Sicherheitswesen, wandte sie sich dankend an Nadja Schittko von der ADAC-Stiftung, würden die Kinder im Herbst und Winter in der Dunkelheit am Morgen gut sichtbar sein. Nun hoffe sie auch, dass mit der neuen Dialog-Display-Anzeige die Autofahrer sensibilisiert würden, achtsamer zu fahren. Ins gleiche Horn stieß Bürgermeister Erwin Geitner. „Die Sicherheit unserer Kinder ist uns wichtig“. Da jedoch in einigen Monaten unweit der Schule der neue Kindergarten eröffnet werde, sei zu erwarten, dass morgens und mittags der Verkehr zunehme. Viele, die ihre Kinder per Auto zur Schule brächten, würden sich jedoch nicht als rücksichtsvolle Fahrer zeigen und die erlaubte Geschwindigkeit einhalten. Auch würde es vielen Kindern, merkte er kritisch an, „nichts schaden, wenn sie die paar hundert Meter zu Fuß zur Schule gingen – sagt das auch euren Eltern“. (azd)

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