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Konzert

Sommer kunterbunt am MRG

Von Rock über Jazz, Schlager, Volkstanz bis Klassik – das Max Reger Gymnasium zeigte an zwei Abenden herausragende Vielfalt.

Nicht nur mit Klassik, sondern mit Darbietungen aus allen Genres überzeugten die Schüler des Max Reger Gymnasiums. Foto: Gerda Krusche
Nicht nur mit Klassik, sondern mit Darbietungen aus allen Genres überzeugten die Schüler des Max Reger Gymnasiums. Foto: Gerda Krusche

Amberg. Auch heuer wartete das Max Reger Gymnasium mit zwei großen Konzerten im Frühsommer auf. Wegen der Renovierung fand das erste Konzert im Pfarrsaal St. Georg, das zweite wie üblich im Stadttheater statt.

Das erste Konzert eröffnete der Unterstufenchor, erstmalig mit Ulrike Straub am Taktstock, mit „Lollipop“, einem frechen Arrangement für Chor und kleines Ensemble. Der erste Teil des Konzertes war geprägt von solistischen Beiträgen: Franz Schottenheim (9b, Viola), Antonia Keppler (10c), Theresa Frauendorfer (10c), Jakob Krusche (10b) und Christina Bader (Q11) begeisterten mit ihren anspruchsvollen Stücken. Das Streichquartett beschloss mit Benjamin Brittens „Boisterous Bourrée“ den ersten, klassischen Konzertteil.

Der zweite Teil zeigte die ganze weitere Bandbreite am Max-Reger-Gymnasium. In Tracht und mit Wolfgang Herrneder am Akkordeon brachten die Schulstreicher mit Ulrike Straub den Pfarrsaal mit Zwiefachen, Schuhplattlern, Polka und bairischen Tänzen zum Mitschunkeln. Lotte Krainer, 8b, zeigte mit dem jazzigen „Fried Chicken“ einen gekonnten Auftritt. Julius Täschner, Q 12, überzeugte als Solist am Klavier und als Schlagzeuger in einem Duo mit Fabian Wagner (Q 12, Piano) bei „Key Engine“ von Luca Sestac, ein wahrer Höllenritt für den Pianisten.

Gemeinsam ins „Haus am See“

Dass am Max-Reger-Gymnasium gerne zusammen musiziert wird, zeigte der Beitrag „Haus am See“: dazu hatten sich Lena Ibler, 10c, und Philipp von Ciriacy-Wantrup, 10c, mit den Youngstern Stefan Stiegler und Moritz Bauer (beide 6a) zusammen getan. Das Tango Trio mit der ungewöhnlichen Besetzung Violine, Gitarre und Cello, Konstanze und Andreas Frauendorfer, Theresa Urban, alle Q11, forderte mit Uno von Mariano Mores das Publikum zum Tanzen auf. Mit Musicalmelodien von Leonard Bernstein, beschwingt und mitreißend gespielt, gestaltete das Sax Reger Quartett den Abschluss des ersten Konzertabends.

Auch der zweite Konzertabend im Stadttheater war äußerst abwechslungsreich. Viele Ensembles und Solobeiträge führten die Zuhörer durch alle Genres und quer durch die Musikgeschichte. Bevor das Orchester den Einstieg mit Perlen der Salonmusik zelebrierte, überraschte es den Schulleiter OStD Wolfgang Wolters zu dessen Geburtstag mit einem von Wolfgang Herrneder selbst komponierten „Happy Birthday“. Mit Wolfgang Herrneder am Taktstock zeigte das Orchester mit Polka, Walzer und Marsch, dass es Melodien mitreißend, auch in großem Tempo blitzsauber intoniert und schwungvoll darbieten kann. Von Florian Beer hervorragend vorbereitet waren die Jungs und Mädels aus den Klassen 5 bis 8 an Pauken, Becken, Glockenspiel, Snare und Triangel.

Nach dem Orchester folgte eine Reihe begeisternder Solobeiträge von Maximilian Meier (Q 12), begleitet von Thomas Prechtl, Konstanze Frauendorfer (Q 11), begleitet von ihrem Bruder Andreas (Q 11), Benedikt Trummer (Q 12), begleitet von Jelena Lichtmann, sowie Cornelia Fischer (Q 12). Abiturientin Magdalena Urban (Q 12), langjährige Konzertmeisterin im Orchester, verabschiedete sich würdig. Die Big Band, geleitet von Elke Beer, entließ die Zuhörer mit drei rockig-funkigen Stücken in die Pause.

Der „Libertango“ von Astor Piazzola spielten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe – perfekt im Zusammenspiel. Doris Schwager (Q 11) meisterte in Pedro Itturaldes „Pequena Czarda“ rasende Läufe. M-R-Brass setzte mit „Penny Lane“ und „When I’m Sixty Four“ zwei Beatles Klassiker in Szene.

Sieger bei „Jugend musiziert“

Herausragend ebenfalls die Brüder Eric und Robin Engel, die den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewannen. Der Chor des MRG, geleitet von Michaela Treese, beschloss den Konzertabend. Mit „Ohrwurm“, einem Song der Wise Guys kam der Chor bereits singend durch das Parkett auf die Bühne und zog das Publikum sofort in seinen Bann. „It’s my life“ von Bon Jovi, mit hartem Beat in den Männerstimmen und der Melodie im Alt, entließ die Zuhörer schwungvoll in die laue Sommernacht.

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