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Sport mit Oma und Opa ist toll

Beim Turnen der DJK Ensdorf staunten manche Großeltern nicht schlecht.

Ab mit dem Ei ins „Nest“.  Foto: Hans Babl
Ab mit dem Ei ins „Nest“. Foto: Hans Babl

Ensdorf.Im Rahmen der Ensdorfer Senioren-Aktivwochen, die unter dem Motto „Mitten im Leben!“ stehen, bot das Eltern-Kind-Turnen der DJK unter Leitung von Nicole Kopp den Großeltern die Gelegenheit, mit den Kleinsten in Bewegung zu bleiben. Opas und Omas waren in die Turnhalle der Mittelschule zur Mottostunde „Bauernhof“ gekommen. Nach dem Begrüßungslied „Hallo, schön, dass ihre da seid!“ gab es gleich die erste gemeinsame Aufgabe: Kürbisse und Kartoffeln in Form von Medizinbällen mussten eingesammelt bzw. „geerntet“ werden. Weil diese in der ganzen Turnhalle verteilt waren, musste kräftig gerollt und getragen werden. Nachdem die Ernte erfolgreich eingeholt war, ging es zum „Mattenwagenfahren“. Bei 18 kleinen Jungbauern, die sich auf zwei Wägen verteilten, hatten sich Eltern und Großeltern schon mächtig anzustrengen, um die Wägen ins Rollen zu bringen, während die Kinder darauf herumsprangen.

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Wie in jeder Turnstunde wurde dann eine Gerätelandschaft aus vielen Schwebebänken, Minitrampolins, Sprossenwänden, kleinen und großen Kästen sowie Laufrädern und Krabbeltunneln von den Eltern mit den Kindern aufgebaut. Dabei staunten die Großeltern nicht schlecht, wie eifrig die Kleinen schon beim Aufbau mithalfen. Die Kinder konnten bei der Gerätelandschaft ihren Omas und Opas zeigen, was motorisch bereits in ihnen steckt. Selbstverständlich wurde durch viele Matten einer möglichen Verletzungsgefahr der Kinder bei eventuellen „Abstürzen“ vorgebeugt. Eltern und Großeltern gaben zusätzliche Sicherheit durch Hilfestellungen.

Übungsleiterin Nicole Kopp wählt das Programm jede Woche neu, um so die Kleinkinder auf verschiedene Bewegungsarten an den Sport heranzuführen. Eine Mischung aus Springen, Balancieren, Laufen und Werfen ist immer dabei.

Bei der Bauernhof-Turnstunde durfte natürlich die Eiersammlung im Hühnerstall nicht fehlen. Dazu versteckten Großeltern und Eltern in der ganzen Turnhalle kleine Eier aus Kunststoff, die die Kinder dann durch ein hoch oben an der Sprossenwand befindliches Rohr in das drunter hängende „Nest“ rutschen lassen konnten.

Nach fast 60 Minuten toben, spielen und Sport treiben wurde der Bauernhof wieder abgebaut. Mit einem kleinen Entspannungsspiel und dem traditionellen Schlusslied wurden die Großeltern verabschiedet und die Kinder freuen sich schon, auch mal Zuhause mit Oma und Opa Sport zu treiben. „Hoffentlich öfter, denn das macht echt viel Spaß!“, meinten sie. (abl)

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