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Fortbildung

Sprachförderung immer wichtiger

Lehrkräfte machen sich fit für Schüler mit Migrationshintergrund.

Bereichsleiter Thomas Unger (1. Reihe, links) und Sieglinde Glaab (1. Reihe, 2.v.l.) bei der Zertifikatsübergabe  Foto: Stühlinger
Bereichsleiter Thomas Unger (1. Reihe, links) und Sieglinde Glaab (1. Reihe, 2.v.l.) bei der Zertifikatsübergabe Foto: Stühlinger

Amberg-Sulzbach.Zum siebten Mal bot die Regierung der Oberpfalz in Kooperation mit den staatlichen Schulämtern ein Fortbildungskonzept für Grund- und Mittelschullehrkräfte zum Unterricht von Schülern mit Migrationshintergrund an. „Der Bedarf schulischer Deutsch-als-Zweitsprache-Förderung an Grund- und Mittelschulen ist in den letzten Jahren aufgrund der Anzahl von Schülern mit Migrationshintergrund offensichtlich“, teilte der Bereichsleiter der Schulen, Thomas Unger in einer Pressemitteilung der Regierung der Oberpfalz mit.

19 Absolventen wurden mit einem Zertifikat ausgezeichnet. Darunter waren auch aus dem Schulamtsbezirk Amberg/Amberg-Sulzbach Lehrkräfte, und zwar von der Grundschule Kümmersbruck, der Jahn-Grundschule Sulzbach-Rosenberg und der Mittelschule Schnaittenbach.

Die Weiterbildung von Lehrkräften sei eine wirksame Maßnahme innerhalb der Schulentwicklung, dieser Herausforderung zu begegnen und die Situation schulischer Sprachförderung kontinuierlich und nachhaltig zu verbessern. „Mit enormen Anstrengungen unterstützen unsere Lehrkräfte Schüler mit Migrationshintergrund auf dem Weg in unsere Gesellschaft. Diese Fortbildungsreihe ist eine wichtige Maßnahme, um sie für die Bewältigung dieser anspruchsvollen Aufgabe mit weiterem Rüstzeug auszustatten“, führte Unger aus.

Die fortgebildeten Lehrkräfte würden dringend benötigt, da Schüler mit Migrationshintergrund in den ersten beiden Jahren in der neuen Heimat in sogenannten Deutschklassen unterrichtet werden. Diese sind in den vergangenen Jahren angewachsen und somit auch der Bedarf an gut qualifizierten Lehrkräften. Durch die gute Sprachförderung seien inzwischen viele dieser Kinder in Regelklassen gewechselt. Somit steigt auch hier der Bedarf an gut ausgebildeten Lehrkräften mit Deutsch-als-Zweitsprache Zertifikat, so Unger.

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