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Amberg

Stadt Amberg richtet Krisenstab ein

Ausrufung des Katastrophenfalls hat weitreichende Folgen für die Bürger. Veranstaltungen und Versammlungen wurden untersagt.

Auch die Stadt Amberg befindet sich nach der Ausrufung des Katastrophenfalls im Krisenmodus.  Foto: Stadt Amberg
Auch die Stadt Amberg befindet sich nach der Ausrufung des Katastrophenfalls im Krisenmodus. Foto: Stadt Amberg

Amberg.Am Montagvormittag hat die Bayerische Staatsregierung aufgrund der Corona-Pandemie für ganz Bayern den Katastrophenfall ausgerufen. Parallel dazu hat die Stadt Amberg unter der Leitung von Oberbürgermeister Michael Cerny einen Krisenstab eingerichtet, der täglich zusammentreffen wird, um die neueste Entwicklung zu besprechen und wichtige Ergebnisse in der Öffentlichkeit bekannt zu geben, so die Stadt Amberg in einer Pressemitteilung.

Für die Bürgerinnen und Bürger hat dieser Katastrophenfall, mit dem die Ausbreitung des hochinfektiösen Coronavirus verlangsamt werden soll, weitreichende Folgen. So werden nach den Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen und bereits bekannten Einschränkungen ab sofort auch sämtliche bis 19. April 2020 anberaumte Veranstaltungen und Versammlungen untersagt. Auch der Betrieb der Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens, sondern der Freizeitgestaltung dienen, ist komplett verboten.

Für die Stadt Amberg bedeutet das, dass neben den Schulen und Schulturnhallen auch das Amberger Kurfürstenbad inklusive der Sauna, das Kino, sämtliche Tagungs- und Veranstaltungsräume und damit auch das komplette Amberger Congress Centrum, das Stadttheater, das Stadtmuseum und die beiden Bibliotheken, die Volkshochschule, die Tourist-Information, das Jugendzentrum Klärwerk sowie sämtliche Sport- und Spielplätze geschlossen bleiben respektive nicht mehr genutzt werden dürfen. Ebenso bis 19. April geschlossen sind Fitnessstudios und Wellnesszentren, Tanzschulen, Vergnügungsstätten, Fort- und Weiterbildungsstätten sowie Clubs, Bars, Diskotheken, Spielhallen und Vereinsräume.

Im Gastronomiebereich dürfen ab Mittwoch, 18. März, bis einschließlich 30. März nur noch Speiselokale sowie Betriebskantinen von 6 Uhr bis 15 Uhr öffnen. Dabei muss jedoch sichergestellt sein, dass der Abstand zwischen den Gästen mindestens 1,50 Meter beträgt und sich in den Räumen nicht mehr als 30 Personen aufhalten. Von dieser Regelung ausgenommen sind Hotels, wenn Übernachtungsgäste bewirtet werden, sowie die Abgabe von Speisen zum Mitnehmen und die Auslieferung. Auch die Ladengeschäfte des Einzelhandels müssen von 18. bis 30. März geschlossen bleiben. Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel sowie weitere Betriebe, die mit weiteren Informationen unter anderem auch auf der Homepage der Stadt Amberg unter amberg.de/corona nachgelesen werden können. Der Wochen- und der Bauernmarkt, die beide der Versorgung mit Lebensmitteln dienen, finden nach wie vor statt.

Kein Parteiverkehr

  • Rückfragen:

    Für medizinische Rückfragen rund um das Thema Corona-Pandemie steht weiterhin das Gesundheitsamt unter (0 96 21) 3 96 69 oder per E-Mail (gesundheitsamt@amberg-sulzbach.de) zur Verfügung.

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