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Region Amberg
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Lokalpolitik

Standort für das Landesamt suchen

Gespräche für eine erste provisorische Lösung laufen. Die CSU Amberg beschloss auch zwei Anträge an den Bezirksparteitag.

ARCHIV - 24.07.2013, Bremen: Eine Ergotherapeutin spricht in einem Seniorenpflegeheim für Menschen mit Demenz mit einer alten Frau. (zu dpa „Bis zu 52 000 Mitarbeiter fehlen landesweit bis 2030 in der Altenpflege“ vom 04.02.2018) Foto: David Hecker/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
ARCHIV - 24.07.2013, Bremen: Eine Ergotherapeutin spricht in einem Seniorenpflegeheim für Menschen mit Demenz mit einer alten Frau. (zu dpa „Bis zu 52 000 Mitarbeiter fehlen landesweit bis 2030 in der Altenpflege“ vom 04.02.2018) Foto: David Hecker/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Amberg.Die CSU Amberg hat bei ihrer jüngsten Kreisvorstandssitzung auf die Standortentscheidung, wonach das neue Landesamt für Pflege (LfP) in der Vilsstadt angesiedelt wird, angestoßen. „Eine Jahrhundertentscheidung für Amberg! Der Einsatz des Landtagsabgeordneten Dr. Harald Schwartz für Amberg und seine außerordentlich gute Zusammenarbeit mit OB Michael Cerny zahlt sich langfristig aus und ist ein echter Gewinn“, freute sich Fraktionsvorsitzender Dieter Mußemann.

Schwartz habe recht, wenn er Amberg als Zukunftshauptstadt Bayerns bezeichnet, so Bürgermeister Martin Preuß. Mit dem Breitbandzentrum und nach der Verlagerung des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP) sowie des IT-Servicezentrums der Bayerischen Justiz (Jus-IT) von München nach Amberg sei damit ein weiteres Leuchtturmprojekt für die „heimliche Hauptstadt der Oberpfalz“ gelungen. Kreisvorsitzender Stefan Ott unterstrich: „So sieht echte Regionalförderung, Dezentralisierung und Heimatstrategie aus.“ Die Kontakte von Schwartz und Cerny zum Ministerpräsidenten und ins Kabinett hätten sich für Amberg ausgezahlt.

Amberg soll Heimat werden

Kreisvorsitzender Stefan Ott (links), Fraktionsvorsitzender Dieter Mußemann (rechts) und Bürgermeister Martin Preuß (2.v.r) feiern mit MdL Dr. Harald Schwartz (2.v.l.) Foto: CSU
Kreisvorsitzender Stefan Ott (links), Fraktionsvorsitzender Dieter Mußemann (rechts) und Bürgermeister Martin Preuß (2.v.r) feiern mit MdL Dr. Harald Schwartz (2.v.l.) Foto: CSU

„Wir werden den Leiter des Aufbaustabes des Landesamtes, Dr. Dr. Schick, dabei unterstützen, einen geeigneten Standort für das Landesamt für Pflege zu finden“, machte Bürgermeister Martin Preuß deutlich. Die Stadt empfange die neuen Mitarbeiter nicht nur mit offenen Armen, „wir werden auch dafür sorgen, dass Amberg ihnen eine echte Heimat wird“, versprach Schwartz.

Wie es hieß, hätten bereits erste Gespräche stattgefunden und man sei zuversichtlich, noch in den nächsten Wochen eine provisorische Lösung zu finden, wo das Landesamt untergebracht werden kann. „Damit haben wir dann genug Zeit, eine geeignete Immobilie oder ein Grundstück zu finden, wo die geplanten 350 Mitarbeiter unterkommen, die ja auch erst einmal eingestellt werden müssen“, sagte Mußemann.

Auch die Planungen für neue Baugebiete in der Stadt liefen bereits auf Hochtouren. „Denn viele der neuen Mitarbeiter werden auch in und um Amberg wohnen wollen“, so Schwartz.

Glückwünsche galten zudem MdL Schwartz, der kürzlich im Landtag zum Vorsitzenden des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden gewählt wurde – bereits in der ersten Landtagsperiode, was als bemerkenswert bezeichnet wurde.

Standort für das Landesamt suchen

  • Entscheidung

    Anfang Mai hat Ministerpräsident Markus Söder in seiner Regierungserklärung den Entschluss verkündet, in Amberg ein neues Landesamt für Pflege aufzubauen.

  • Start

    Noch in diesem Jahr soll ein Kern-Team von rund 50 Mitarbeitern in Amberg erste Anträge auf Landespflegegeld bearbeiten. Drei Millionen Euro stehen für den ersten Ausbau der Büros bereit.

Bayern-Cloud für Schulen

Wie in der vorhergehenden Sitzung, so beschloss die CSU Amberg auch diesmal wieder Anträge, die sie an den Bezirksparteitag stellen wird, der am 14. Juli im ACC in Amberg stattfinden wird. Demnach wünscht man sich eine „Bayern-Cloud“, die den Schulen im Freistaat die Verwaltung unzähliger Daten von Schülern erleichtern soll.

Außerdem soll nach dem Willen der Amberger Christsozialen auch eine bayernweite Schul-App entwickelt werden, mit deren Hilfe Schüler, Eltern, Lehrer und schulische Verwaltungsmitarbeiter wichtige Informationen teilen können. „Die Digitalisierung ist in aller Munde. Wir wollen, dass der Freistaat, natürlich immer in Abstimmung mit dem Datenschutz, auch hier Vorreiter bleibt“, so Ott.

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