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Wahl

Strehl erhält volles Vertrauen

Bei der Nominierungsversammlung erhielt der Bürgermeister der CSU 100-prozentiges Vertrauen. Und stehende Ovationen.

Bürgermeister Roland Strehl freut sich über die einstimmige Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020. Mit ihm freuen sich (v.l. nach re.) der CSU-Ortsvorsitzende Stefan Roggenhofer, 3. Bürgermeister Hubert Blödt, Ehefrau Gabi Strehl, 2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm und der Fraktionssprecher der CSU, Markus Graf. Foto: Thomas Pronath
Bürgermeister Roland Strehl freut sich über die einstimmige Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020. Mit ihm freuen sich (v.l. nach re.) der CSU-Ortsvorsitzende Stefan Roggenhofer, 3. Bürgermeister Hubert Blödt, Ehefrau Gabi Strehl, 2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm und der Fraktionssprecher der CSU, Markus Graf. Foto: Thomas Pronath

Kümmersbruck.Über eine 100-prozentige Zustimmung durfte sich Bürgermeister Roland Strehl bei der Nominierungsversammlung der Kümmersbrucker CSU zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 freuen. Auslöser für dieses hervorragende Ergebnis dürfte seine mit Bildern unterlegte Präsentation der Maßnahmen gewesen sein, die in den letzten gut fünf Jahren seiner Bürgermeisterschaft durchgeführt wurden, heißt es in der Mitteilung der CSU zu dieser Veranstaltung.

„Die 30 Bilder zeigen es: Ich habe die mir vom Wähler, mit großem Vertrauensvorschuss gegebene Aufgabe, nicht nur beherzt angenommen – ich habe das Gesicht unserer Gemeinde zusammen mit der CSU-Mehrheit im Gemeinderat bereits deutlich zum Positiven verändert“, so Strehl. Zuvor beleuchtete der Kümmersbrucker CSU-Ortsvorsitzende und Gemeinderat Stefan Roggenhofer die Entwicklung der Gemeinde in der laufenden Amtszeit Strehls: „Er war in dieser Zeit ein Bürgermeister, wie man ihn sich in Bayern so vorstellt. Gefühlt rund um die Uhr für seine Gemeinde und seine Bürger im Einsatz.“

Strehl rief in seiner Präsentation den 55 Versammlungsteilnehmern die erfolgreich umgesetzten Investitionen in Erinnerung. Dabei spannte sich der Bogen von Millionenausgaben wie das Aktivbad KA2 bis zu „sinnvollen und wegweisenden Projekten“ wie die erste öffentliche Toilette und Zapfsäulen für E-Autos. Dabei sei ihm immer der Dreiklang aus „Leben, Wohnen und Arbeiten“ in allen Ortsteilen wichtig gewesen: „Ich habe stets darauf Wert gelegt, dass sich keine der Ortschaften abgehängt fühlt. Einige Orte hatten einen gewaltigen Nachholbedarf.“

Abschung wurde gestoppt

Natürlich hätte diese Politik auch schon zu Erfolgen geführt, teilt die CSU mit. So habe der Bauausschuss in seiner Amtszeit bereits die Genehmigung von 246 neu beantragten Wohneinheiten an das Landratsamt weitergeleitet, was einem zusätzlichen Wohnraum von etwa 500 Menschen entspräche. Dadurch konnte der Bevölkerungsabschwung gestoppt und ins Gegenteil gesteuert werden. „Insgesamt haben wir in den neu ausgewiesenen Baugebieten Platz für 77 Parzellen geschaffen“, verkündete Strehl nicht ohne Stolz.

Dabei habe man ab dem unter „CSU-Herrschaft“ aufgestellten Haushaltsplan 2015 die Verschuldung kontinuierlich abgebaut. Große Aufgaben, die er noch eingefädelt habe, stünden aber noch an. Als Beispiele nannte Strehl die Errichtung des sehnlichst erwarteten „Seniorenwohnparks am Rathaus“ und die Generalsanierung der Schulen. Auch habe das „Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept“ Bereiche in der Gemeinde definiert, die, ähnlich dem Kümmersbrucker Dorfplatz, in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden sollten.

„Mein Bemühen galt der Verbesserung der Lebensbedingungen für alle Generationen der Großgemeinde.“ Beispiele für konkrete Maßnahmen seien die Errichtung des „Seniorenmosaiks“ als Anlaufstelle für alle Fragen zum Älterwerden und die Einstellung einer Gemeindejugendpflegerin mit dem Ziel, einen offenen Jugendtreff aufzubauen. Strehl dankte allen, die durch ihre Unterstützung diese Erfolge möglich gemacht hätten.

Wahl selbstbewusst angehen

Er war sich sicher: „Die Menschen haben erkannt, dass wir keine Dampfplauderer sind, sondern die angekündigten Maßnahmen auch zuverlässig und konsequent umsetzen!“ Er stellte unter großem Applaus fest, dass die Kümmersbrucker CSU daher durchaus mit einem gewissen Selbstbewusstsein den Kommunalwahlen entgegensehen dürfe.

Dem Landtagsabgeordneten und Gemeinderat Harald Schwartz oblag es schließlich, Strehl der Versammlung als Bürgermeisterkandidaten vorzuschlagen: „Politik sollte von denen betrieben werden, denen das ein ernsthaftes Anliegen ist – Roland Strehl ist so einer!“ Die einstimmige Nominierung wurde von den Versammlungsteilnehmern mit stehenden Ovationen gefeiert.

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