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AmberG

Tänzer beschäftigen sich mit Unterdrückung

Der vielfach ausgezeichnete britische Tänzer Aakash Odedra setzt sich in der ersten Ensemble-Choreografie für seine eigene Company mit dem Thema Unterdrückung auseinander.

Im Stadttheater wird „#Je suis“ aufgeführt. Foto: Sean Goldthrope
Im Stadttheater wird „#Je suis“ aufgeführt. Foto: Sean Goldthrope

AmberG.#Je suis begann als Gespräch mit jungen Tänzern über deren Alltag in der heutigen Türkei. Während #JeSuisCharlie nach den schrecklichen Anschlägen 2015 in Paris Solidarität und Trost brachte, gab es in Kabul und Istanbul ebenso entsetzliche Angriffe, die aber die Aufmerksamkeit der (sozialen) Medien nicht im gleichen Maß auf sich zogen. Die Performance #JeSuis ist all jenen gewidmet, deren Geschichten noch nicht erzählt wurden, deren Leid bislang unter keinem #-Schlagwort zu finden ist. Ins Deutsche übersetzt bedeutet #JeSuis so viel wie ‚Ich bin‘, in dieser Produktion aber auch: ‚Ich existiere‘ und ‚Ich bin nicht egal‘.

Aakash Odedra gehört nicht nur in seiner Heimat Großbritannien, sondern mittlerweile auch weltweit zu den gefragtesten Tänzern und Choreografen seiner Generation. Seine spannungsreichen Arbeiten entstehen im Kollektiv mit seinem Ensemble und sind inspiriert von indischem Kathak, Contemporary Dance und klassischem Tanz. Die Work-in-progress-Version von #Je suis wurde 2017 mit dem Amnesty International Freedom of Expression Award ausgezeichnet.

Vorstellungstermine im Stadttheater: 21. & 22. Oktober um 19.30 Uhr. Einführung: jeweils um 18.45 Uhr im Zuschauerraum. Im Anschluss an die Vorstellungen findet ein Nachgespräch mit den Tänzern statt.

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