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Region Amberg
Montag, 21. Mai 2018 22° 4

Erziehung

Tipps von Eltern für Eltern sehr gefragt

Das bayernweite Projekt „Elterntalk“, ein Austausch zu aktuellen Erziehungsthemen, kommt auch in Amberg-Sulzbach gut an.

Die Regionalbeauftragten Anita Kinscher und Eva Grädler (von links) freuen sich über den Erfolg des Projekts „Elterntalk“ innerhalb des Landkreises Amberg-Sulzbach. Foto: Kommunale Jugendarbeit

Amberg.„Elterntalk“, die bayernweiten Gesprächsrunden von Eltern für Eltern, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Seit dem Projektstart im Jahr 2001 nahmen in Bayern mehr als 100 000 Eltern an dem durch das bayerische Familienministerium geförderten Projekt zur Stärkung von Erziehungskompetenz teil. Seit 2016 gibt es „Elterntalk“ auch im Amberg-Sulzbacher Land.

Das Projekt „Elterntalk“ richtet sich an alle Eltern von Kindern im Alter von 0 bis 14 Jahren. Der Austausch und die Beteiligung von Eltern stehen dabei im Mittelpunkt, denn Mütter und Väter verfügen über eine Menge an wertvoller Erziehungserfahrung, die es weiterzugeben gilt, wissen die Verantwortlichen von der Kommunalen Jugendarbeit, die Regionalbeauftragten Anita Kinscher und Eva Grädler.

Ministerin Schreyer lobt das Projekt

Das Erfolgsrezept der Gesprächsrunden ist schnell erklärt: Mütter und Väter laden interessierte Eltern aus dem Freundes- und Bekanntenkreis zu sich ein, um sich über Erziehungsfragen auszutauschen. Oder Eltern treffen sich in kleiner Runde an einem gemütlichen Ort in Wohnortnähe. Moderiert werden die Gesprächsrunden von ehrenamtlich tätigen Müttern und Vätern, die für ihre Aufgabe bei „Elterntalk“ extra geschult wurden.

Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer gratulierte zu der runden Zahl. Grundlage des Erfolgs seien die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen Schreyer für ihr großartiges Engagement dankte. Für die Zukunft wünschte sie alles Gute und viel Tatkraft, damit noch viele Eltern und Kinder von „Elterntalk“ profitieren können. „Enorm ist die integrative Kraft des Projekts: Es ist gelungen, Mütter und Väter aus 85 verschiedenen Herkunftsländern zu beteiligen und Werte für eine gute Erziehung zu vermitteln“, so die Ministerin.

Thematisch dreht sich bei „Elterntalk“ alles um den sogenannten erzieherischen Kinder- und Jugendschutz, sprich Themen wie Medien (Smartphone, Internet, Fernsehen, Computerspiele), Konsum (zum Beispiel Taschengeld, Markenkleidung), Erziehung (zum Beispiel Gefühle wahrnehmen, Grenzen setzen) oder Suchtvorbeugung (zum Beispiel Selbstständigkeit fördern, soziale Kompetenzen entwickeln).

Eltern und Kinder profitieren

Sich täglich daraus ergebende Fragen wie: „Ab welchem Alter ein Handy/Smartphone erlauben?“, „Was tun, wenn Fernsehen und PC-Spiele bei uns dauernder Streitpunkt sind?“ oder „Welchen Freiraum kann ich meinen Kindern geben, wo muss ich Grenzen setzen?“ kennen wohl die meisten Eltern aus ihrem Familienleben, so Anita Kinscher und Eva Grädler.

Hier biete „Elterntalk“ Müttern und Vätern eine aktive Austauschplattform und bringe sie unter dem Motto „Let’s talk“ (lasst uns sprechen) an einen Tisch, um in entspannter Atmosphäre mit anderen Eltern zusammenzusitzen, sich zu Erziehungsfragen auszutauschen, Erfahrungen zu teilen, neue Ideen zu entwickeln, voneinander zu lernen und gemeinsam zu profitieren.

„Elterntalk“ ist ein Projekt der Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e. V. und wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Die Förderung des Themenbereichs Suchtprävention erfolgt durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. „Elterntalk“-Gesprächsrunden zu den Themen Medien, Konsum, Suchtvorbeugung und Erziehung gibt es bayernweit, aktuell sind 43 Landkreise und kreisfreie Städte am Projekt beteiligt.

Weitere Informationen zu „Elterntalk“ und Gesprächsrunden gibt es unter: www.elterntalk.net.

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Der Elterntalk in der Region

  • Standortpartner

    Im Landkreis Amberg-Sulzbach übernimmt die Kommunale Jugendarbeit die Standortpartnerschaft und implementiert das Projekt. Jugendpflegerin Claudia Mai fungiert als Standortpartnerin.

  • Kontakt

    Die Regionalbeauftragten Anita Kinscher und Eva Grädler arbeiten für das Projekt und sind telefonisch unter (0 96 61) 5 28 58 oder per Mail an elterntalk@koja-as.de zu erreichen.

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