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Engagement

Tradition und aktuelle Kultur pflegen

Seit fünf Jahren übt sich der Heimat- und Kulturverein Köfering im Spagat zwischen dem Gedankengut der Kirwaleit und neuen Entwicklungen.
Von Andreas Brückmann

Festlicher Abschluss des Event-Wochenendes in Köfering. Kümmersbrucks Pfarrer Wolfgang Bauer feierte zusammen mit den HKV-Mitgliedern die Abschlussmesse am Sonntag im Festzelt. Foto: Brückmann

Köfering. Tausende Besucher waren es, die Köfering am vergangenen Wochenende ihre Aufwartung machten. LaBrassBanda und der Zieleinlauf des Landkreislaufs waren Besuchermagneten beim Eventwochenende in Köfering, das durch die Sportler des SV Club Hubertus Köfering und des Heimat- und Kulturvereins (HKV) organisiert und ausgerichtet wurde. Dabei ist aber nicht zu vergessen, dass sich eben auch der HKV am selben Wochenende dann noch selbst feiern durfte.

Neben den beiden Großveranstaltungen standen dazu die Feierlichkeiten zum fünften Geburtstag des Vereins auf dem Programm. Standesgemäß eröffnet wurden diese am frühen Sonntagmorgen mit einem Gottesdienst im Festzelt am Sportplatz. Kümmersbrucks Pfarrer Wolfgang Bauer konnte dazu zahlreiche Besucher, Mitglieder des Vereins und auch Bürgermeister Roland Strehl begrüßen.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud der HKV zum Frühschoppen mit anschließendem Mittagessen ein. Beim gemütlichen Beisammensein mit musikalischer Umrahmung durch das Buchberg-Echo liesen die Mitglieder und Besucher die vergangenen Tage in Gesprächen nochmals Revue passieren und das Köferinger Festwochenende ausklingen. Am Tag danach fand auch HKV Vorstand Josef Vogl wieder Zeit, ein persönliches Resümee zu ziehen. Über seinen Verein, dem er seit der Gründung am 1. Mai 2009 nun vorsteht. Im Gespräch mit unserer Zeitung gab er dabei einen detaillierten Einblick über die letzten fünf Jahre des Vereins.

Josef, warum braucht Köfering einen Kulturverein?

Vogl: „Die Welt und auch Köfering verändert sich. Der HKV versucht hier den Spagat zwischen Lederhose und Laptop stets zu schaffen, versucht den Alltag manchmal zu entschleunigen und die „guade alte Zeit“ zurück zu holen. Der HKV konserviert dabei zum Beispiel in Heimatabenden alte Fotos und altes Wissen. Zum anderen kümmert er sich um aktuelle kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse in Köfering wie den Auftritt der „Troglauer Buam“ 2011 oder von „Harry G“ zu Beginn diesen Jahres.“

Wie kam es zur Gründung beziehungsweise welcher Gedanke steckte dahinter?

„Entstanden ist der Verein aus dem Gedankengut der Kirwaleit. Zweck des Vereins ist die Förderung des Brauchtums und der Heimatpflege in der Ortschaft Köfering. Er will im Besonderen durch seine Tätigkeit beitragen, das Interesse der Bürgerinnen und Bürger für die Heimatpflege zu wecken.“

Was waren dabei Deine persönlichen Höhepunkte der letzten fünf Jahre?

„Meine persönlichen Highlights waren die Mischung aus Veranstaltung mit einer Beteiligung von 20 Personen, als man in Hirschwald wanderte und Großereignisse wie LaBrassBanda am vergangenen Freitag.“

Zur Ausrichtung solcher Veranstaltungen braucht man aber auch Mitglieder die mit anpacken.

„Stimmt. Unsere derzeit 294 Mitglieder stehen komplett hinter dem Verein und dies von jung bis alt. Und dass großes Interesse am Verein besteht, sieht man am besten an den Mitgliederzahlen. 25 Gründungsmitglieder waren wir zu Beginn, heuer werden wir bestimmt das 300. Mitglied im Verein begrüßen können.“

Was darf man sich von Euch dann in den kommenden Monaten und Jahren erwarten?

„Der Heimat- und Kulturverein Köfering e. V. wird sich weiterhin um den Fortbestand von gesellschaftlichen Ereignissen wie Bockbierfest und Christkindlsmarkt kümmern. Auch die Aufrechterhaltung der Tradition auf der Köferinger Kirwa ist dem Verein ein wichtiges Anliegen, die Kirwaleit Köfering sind ja als Spartenmitglieder im HKK integriert. Und diesbezüglich soll weiterhin mit dem Club Hubertus Köfering, dem Veranstalter der Köferinger Kirwa, positiv zusammen gearbeitet werden“.

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